. Porträt

Dr. med. Berthold Amann

Position

Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Angiologie und Diabetologie am Franziskus-Krankenhaus
Dr. med. Berthold Amann

Dr. med. Berthold Amann

Dr. Berthold Amann ist Facharzt für Angiologie (Gefäßerkrankungen) und Diabetologe. Seine Fachbereiche sind die moderne Wundbehandlung, Katheterbehandlung der arteriellen Verschlusskrankheit, das diabetische Fußsyndrom und Diagnostik und Therapie arterieller, venöser und lymphatischer Durchblutungsstörungen. 

Etwa 400.000 Menschen mit Durchblutungsstörungen in den Beinen werden jährlich in deutschen Krankenhäusern behandelt. Bei 25% der Patienten schlagen Therapien wie Katheter oder Bypass aufgrund der starken Verengung der Gefäße nicht mehr an, was zu einem Absterben des Gewebes führt.

Abhilfe kann hier die Zelltherapie schaffen: sie bietet neue Möglichkeiten, die Gliedmaßen zu erhalten und die Patienten vor einer Amputation zu bewahren. Bei 20 bis 30 Patienten im Jahr wendet Dr. Amann die Therapieform an und kann ca. 50% der sonst austherapierten Patienten verbessern, so dass Wunden heilen und Schmerzen verringert werden. Dr. Amann hat die Einführung der Zelltherapie in Deutschland seit 2003 maßgeblich mitgestaltet. 

Behandlungsschwerpunkte

  • Diabetes und Diabetisches Fußsyndrom
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
  • Wundbehandlung , insbesondere mit der Vakuumtherapie und der Hauttransplantation 
  • Stammzelltherapie der pAVK und der Thrombangiitis obliterans 

Berufliche Stationen

  • 1987-1994 Studium der Humanmedizin in Freiburg, 1994-2001 Ausbildung an der Universitätsklinik Basel, den städtischen Kliniken Dortmund 
  • 2001 Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Angiologie (2003) und Diabetologie (2004)
  • 2002-2003 Leitender Oberarzt Innere Medizin/interventionelle Angiologie, Intensivmedizin Kamillianerkrankenhaus Mönchengladbach
  • 2003-2011 Oberarzt Innere Medizin und Angiologie Franziskuskrankenhaus Berlin
  • 2011-2014 Leitender Oberarzt des Gefäßzentrums Hamburg West, Asklepios Westklinikum Hamburg

Aktuelle Position

Seit 2014 Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/Gefäßmedizin am Franziskus-Krankenhaus Berlin.

Autor:
 

Weitere Informationen zu Dr. med. Berthold Amann

| Wenn Diabetikern eine Amputation droht, dann kann eine Behandlung mit körpereigenen Stammzellen helfen. Gesundheitsstadt Berlin sprach mit dem Internisten und Angiologen Dr. Berthold Amann, Oberarzt am Franziskus Krankenhaus, über die Möglichkeiten und Grenzen der Stammzelltherapie.
 
 
Zum Weiterlesen
| Mit dem Alter altert auch das Immunsystem. Ab dem 60. Lebensjahr wächst deshalb unter anderem die Gefahr, eine bakterielle Lungenentzündung zu bekommen. Die verläuft in jedem zehnten Fall tödlich – dabei lässt sich das Risiko durch eine Impfung gegen Pneumokokken deutlich senken.
| Bei fast allen Erkrankungen wird körperlicher Aktivität ein positiver Einfluss auf den Krankheitsverlauf nachgesagt. Zum Teil wird sie sogar schon gezielt als Therapie eingesetzt. Eine Meta-Analyse zeigt nun: Durch körperliche Aktivität kann die Gesamtsterblichkeit um 30 bis 40 Prozent gesenkt werden.
. Mehr zum Thema
Budapester Str. 15-19
10787 Berlin
 
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Interviews
Die akute Aortendissektion ist immer ein Notfall. Einer Studie zufolge könnte vielen Menschen das Leben gerettet werden, wenn sie rechtzeitig und adäquat behandelt werden würden. Gesundheitsstadt Berlin hat mit Dr. Stephan Kurz vom Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) über die Versorgungssituation und das erfolgreiche Projekt „Aortentelefon“ gesprochen.
Dr. Iris Hauth, Chefärztin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Berlin-Weißensee, berichtet in Ihrem Buch "Keine Angst!" über Ursachen und Behandlung von Depressionen - und wie man sich davor schützen kann.
Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde an der Charité, über die Grenzen der Schulmedizin, den Wildwuchs in der Naturheilkunde und warum sich beide Disziplinen gerade näherkommen.