. Arztpraxen im Internet

doxter ist Start-Up des Monats

Mit doxter soll alles einfacher werden: die Suche nach einer Arztpraxis, die online-Terminvergabe und das Marketing für Arztpraxen. Jetzt wurde das Gründungsprojekt der Charité als Start-Up des Monats von der FU Gründungsförderung "profund" ausgezeichnet. Profund hatte doxter bei der Realisierung des Projekts unterstützt. Seit Mai ist doxter online.
doxter ist Start-Up des Monats

Die drei Gründer von doxter (Foto: profund / Andreas Meichsner)

 

Über 150 Berliner Zahnärzte sind bereits dabei, später sollen Hautärzte, Augenärzte und weitere Fachärzte dazukommen: Sie präsentieren ihre Praxen auf der Plattform http://www.doxter.de/, die Online-Terminvergabe nach den Regeln der Praxis ist gleich inbegriffen. Patienten können über eine Suchfunktion den passenden Arzt in der Nähe finden, vergleichen, bei wem und wann Termine frei sind und online Wunschtermine buchen. Anders als in anderen Branchen ist die Online-Buchung in der Gesundheitsbranche bislang nicht üblich. 

Projekt Doxter deckt eine Marktlücke

Diese Marktlücke machten sich Wissenschaftliche Mitarbeiter der Charité zu Nutze und starteten das Projekt doxter. "Für Patienten ist der Service kostenlos, Ärzte zahlen nach Abschluss der Pilotphase eine geringe Gebühr für jeden gebuchten Termin", berichtet Dr. med. Ron Lehnert, der für Kunden, Finanzen und Geschäftsführung des Start-Ups zuständig ist. "So entstehen den Ärzten nur dann Kosten, wenn an anderer Stelle - bei der Terminvergabe am Telefon - auch Aufwand gespart wird. Zusätzlich können sie die Vorteile der Plattform für das Praxismarketing nutzen."

Jede Menge Entwicklungsarbeit haben die drei Gründungsmitglieder Dipl.-Ing. Julian Hoffmann, Dipl.-Ing. Kai Rubarth und Dr. med. Ron Lehnert in das Projekt doxter hineingesteckt, dessen Herzstück eine Softwareschnittstelle ist, die auch mit vorhandenen Programmen für die Praxisverwaltung harmoniert. Nur so kann die Praxis ihren Offline-Kalender und ihre Regeln für die Terminvergabe mit doxter synchronisieren.

Dass das Projekt nun marktreif ist, hat das Charité-Team auch den Gründungsförderern der FU zu verdanken. Im Rahmen einer Kooperation mit der Charité betreut profund die Gründer mit Know-how und Räumlichkeiten und unterstützte sie im Frühjahr 2011 ausserdem erfolgreich bei der Bewerbung um ein EXIST-Gründerstipendium.

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