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03.02.2017

Die wichtigsten Tipps gegen Erkältung

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – Millionen Menschen schleppen derzeit eine Erkältung mit sich herum. Wichtig ist jetzt, das Immunsystem zu stärken. Diese Tipps helfen.
Das hilft bei Erkältung: Schonen, Trinken und Atemwege freihalten

Das hilft bei Erkältung: Schonen, Trinken und Atemwege freihalten

Die kalte Jahreszeit ist Erkältungszeit. Millionen Menschen sind derzeit erkrankt. Meist beginnt die Infektion mit Schnupfen und Husten, die oft von Kopfschmerzen und einem Krankheitsgefühl wie schwachen Beinen begleitet werden. Grund sind Viren, die über Tröpfchen übertragen werden. Später kann das Ganze von einer bakteriellen Superinfektion überlagert werden und aus einer banalen Erkältung eine Mittelohrentzündung, Angina oder eine Lungenentzündungen werden.

Wichtig ist jetzt, das Immunsystem zu stärken und die Atemwege freizuhalten. Bei geschwollener Nase helfen abschwellende Sprays, danach kann mit Salz oder Eukalyptus inhaliert werden. Auch Nasenspülungen reduzieren die Keimbelastung in der Nase, befeuchten die Schleimhäute und fördern die lokale Abwehr. Sitzt der Schleim schon in den Bronchien helfen Hustenlöser wie ACC. Gurgeln mit Salz oder Mundspülungen hilft außerdem, Keime aus Mund und Rachen zu verbannen. Viel Trinken, am besten Wasser, ist bei Erkältung ein Muss.

Bettruhe stärkt das Immunsystem

Patienten sollten sich zudem etwas Gutes tun, rät Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. "Am besten einen Gang zurückschalten, warmen Tee trinken, oder auch mal ein Erkältungsbad nehmen." Weiter könne das Immunsystem durch die Einnahme von Vitamin C, Spurenelementen wie Zink sowie Pflanzenextrakte wie Echinacea gestärkt werden. Bei starken Kopfschmerzen rät sie zu Arzneien mit dem Wirkstoff Ibuprofen oder Paracetamol. Allerdings muss man wissen, dass beide Mittel das Fieber senken, was nicht immer erwünscht ist. Denn durch die erhöhte Temperatur versucht der Körper, die Infektion abzuwehren. Auch helfen sie nicht, schneller wieder gesund zu werden. Kurzfristig fühlt sich der Patient aber meist besser.

Vorsicht: Nicht alles, was Erwachsenen gut tut, hilft kleinen Kindern. Bei Säuglingen dürfen beispielsweise keine ätherischen Öle eingesetzt werden, sie können nämlich einen Krampf der Atemmuskulatur auslösen.

Generell gilt: Verschlechtert sich der Allgemeinzustand nach einer Woche und kommt hohes Fieber dazu - ab zum Arzt.

 

Vorbeugen ist besser als heilen

Um sich gar nicht erst eine Erkältung einzufangen, gilt es drei Grundregeln zu beachten. Die hessische Apothekerkammer rät:

Sicherheitsabstand zu anderen Menschen einhalten. Die Speichel-Tröpfchen fliegen gut einen Meter durch die Luft, eine Übertragung des Keims kann durch einen entsprechenden Abstand zum Erkrankten vermieden werden.

Handhygiene beachten. Türklinken, Haltegriffe in Bus oder Bahn und Geldscheine können mit Keimen belastet sein. Am besten Handschuhe tragen, so dass die Gefahr einer Übertragung durch die Hand an den eigenen Mund oder die Augen verringert wird. Regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren sind ein Muss. Tipp: Ein Händedesinfektionsmittel für unterwegs, das griffbereit in der Tasche ist, benutzen.

Immunsystem stärken. Kaltwassergüsse für Arme und Beine oder regelmäßige Saunagänge unterstützen das Immunsystem und mobilisieren die Abwehrkräfte. Ebenso unterstützen Spaziergänge an der frischen Luft das Immunsystem – auch bei kalter Witterung, wenn man richtig angezogen ist. Außerdem wichtig: eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung.

Foto: © Picture-Factory - Fotolia.com

Autor: ham
Hauptkategorie: Medizin
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