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Die Charité hat einen neuen Spezialisten für metastasierten Darmkrebs

Die Krebsmedizin der Charité hat zum Jahreswechsel Verstärkung bekommen: Prof. Dr. Sebastian Stintzing leitet ab sofort die Onkologie und Hämatologie am Campus Mitte. Außerdem wurde der Lehrstuhl für Anatomie neu besetzt.
Sebastian Stintzing, Charité

Die Krebsmedizin am Campus Mitte hat mit Prof. Sebastian Stintzing einen neuen Leiter. Der Onkologe ist auf metastasierten Darmkrebs spezialisiert

Die Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie am Campus Charité Mitte hat einen neuen Chef: Prof. Dr. Sebastian Stintzing kommt aus München und bringt insbesondere viel Erfahrung in der Therapie metastasiertem Darmkrebs mit. Nach der Ernennung von Prof. Dr. Lars Bullinger und Prof. Dr. Ulrich Keller als Direktoren der Kliniken am Campus Virchow-Klinikum bzw. Campus Benjamin Franklin ist das Trio in der Krebsmedizin nun komplett: Alle drei Standorte haben nun einen eigenen Leiter.

Stintzing übernimmt die Krebsmedizin am Campus Mitte

Stintzing möchte nach eigenen Angaben die Durchführung klinischer Studien ausweiten „und dafür sorgen, dass deren Ergebnisse schnellstmöglich in die Patientenversorgung einfließen“. Insbesondere immunonkologischer Therapiemöglichkeiten möchte er weiterentwickeln. „Dabei freue ich mich auf die enge Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken und Instituten der Charité sowie dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin und dem Berlin Institute of Health“, sagte er. Hochleistungsmedizin sei aber nicht alles, meint der Onkologe. „Auch die Menschlichkeit und die Sorge um unsere Patienten soll über das medizinisch Notwendige hinaus im Fokus stehen.“

Bis Ende 2018 war Prof. Dr. Sebastian Stintzing Oberarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Dort hatte er sich 2017 habilitiert und wurde darauf hin zum außerplanmäßigen Professor ernannt.

 

Neuer Direktor des Instituts für Vegetative Anatomie

Ein weiterer Lehrstuhl wurde neu besetzt. Zum 1. Januar hat die Charité Prof. Dr. Matthias Ochs zum Professor für Anatomie berufen. Damit verbunden ist die Leitung des Instituts für Vegetative Anatomie sowie der Core Facility für Elektronenmikroskopie.

Matthias Ochs ist Anatom und will insbesondere die Lungenforschung an der Charité weiter stärken. "Mein Ziel ist es, die Charité zum führenden Standort für die Elektronenmikroskopie und die Stereologie der Lunge zu machen“, sagte Ochs. Darüber hinaus freue er sich, die Weiterentwicklung des Modellstudiengangs Medizin aktiv mitzugestalten. Der 51-jährige war seit 2009 Professor und Direktor des Instituts für Funktionelle und Angewandte Anatomie sowie Co-Direktor der Zentralen Forschungseinrichtung Elektronenmikroskopie an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Foto: ©Charité

Autor: ham
Hauptkategorien: Berlin , Medizin
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