. Kampagne gegen Krebs

Deutsche Krebsgesellschaft startet Kampagne 2014 mit Fußball-Nationalspieler Podolski

Eine außergewöhnliche Kampagne hat kürzlich die Deutsche Krebsgesellschaft gestartet: Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski wirbt seit vergangener Woche im Fernsehen und online für mehr Sport bei Kindern und Jugendlichen.
Poldolski unterstützt Kampagne für mehr Bewegung

Lukas Podolski engagiert sich für Kampagne "Bleib am Ball"

Immer weniger Kinder und Jugendliche haben ausreichend Bewegung und körperliche Aktivität – damit einher geht der Trend zu Übergewicht und eine Abnahme der körperlichen Fitness bereits in jungen Jahren. Diese Fakten hat die Deutsche Krebsgesellschaft zum Anlass genommen, eine neue Kampagne zu starten: In der Kampagne „Bleib am Ball – Bewegung senkt Dein Krebsrisiko“ engagieren sich Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski, der Deutsche Fußballbund (DFB), die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe deshalb gemeinsam für mehr Bewegung bei Kindern und Jugendlichen.

Bewegung und Fitness? Bei vielen Jugendlichen Fehlanzeige!

„Wir erhoffen uns von unserem gemeinsamen Projekt einen Motivationsschub für junge Menschen, sich für Sport und Bewegung zu begeistern und auch lebenslang dabei zu bleiben“, sagt Dr. Johannes Bruns. „Dass wir im Jahr der Fußballweltmeisterschaft für unsere Kampagne Lukas Podolski gewinnen konnten, freut uns sehr“, so der Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft.
Als ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, diese Kampagne zu unterstützen, habe ich spontan ja gesagt“, erklärte Lukas Podolski, derzeit Spieler bei Arsenal London, zum Start der Kampagne. Podolski, der für die Deutsche Fußball-Nationalelf mehr als 100 Länderspiele absolviert hat, findet es wichtig, den Menschen zu sagen, dass sie durch Sport und Bewegung enorm viel für ihre Gesundheit tun und auch Krebs vorbeugen können. „Wenn ich mit meinem Namen helfen kann, für dieses deutschlandweite Projekt Aufmerksamkeit zu erzeugen, dann mache ich das sehr gerne.“

Lukas Podolski will die Kids zum Sport motivieren

„Fußball spricht Kinder und Jugendliche stark an und ist durch die vielen Ehrenamtler der Verbände und Vereine auch in der Fläche sehr gut organisiert“, ergänzt Christian Pothe, Vorsitzender des DFB-Jugendausschusses.
Der Spot zur Kampagne wird derzeit in zahlreichen Fernsehsendern und im Internet gezeigt. Neben dem Kampagnen-Spot werden derzeit auch Printanzeigen geschaltet.

Foto: (c) DFB

Autor: Cornelia Wanke
Hauptkategorien: Prävention und Reha , Medizin

Weitere Nachrichten zum Thema Krebs

| Bislang sind nur wenige erbliche Krebserkrankungen gründlich erforscht. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum vermuten jedoch, dass familiäre Komponenten bei nahezu allen Krebsformen eine Rolle spielen. Bloß kennt man noch nicht die entsprechenden Gene.
| Über Klinikfinder lassen sich die passenden Krebskliniken heute spielend leicht finden. Im Krankenhausnavi der Barmer sind die zertifizierten onkologischen Zentren jetzt mit dem Logo der Deutschen Krebsgesellschaft gekennzeichnet. Das erleichtert die schnelle Suche.

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Die Hälfte der pflegenden Angehörigen hat Gewalt durch den Pflegebedürftigen erlebt, 40 Prozent haben selbst Gewalt ausgeübt. Das Thema ernstzunehmen fordert das Zentrum für Qualität in der Pflege.
Vom späten Nachmittag bis frühen Abend erleben etwa 20 Prozent der Patienten, die an einer Alzheimerdemenz leiden, eine Zunahme ihrer Symptome wie Aggressivität, Verwirrung, Angst oder Orientierungslosigkeit. Forscher haben nun die Ursachen für diesen Zusammenhang genauer untersucht.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Kliniken
. Interviews
Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde an der Charité, über die Grenzen der Schulmedizin, den Wildwuchs in der Naturheilkunde und warum sich beide Disziplinen gerade näherkommen.
Noch zu wenige Versicherte nehmen die Darmkrebsvorsorge wahr. Die AOK Nordost geht deshalb neue Wege. Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost und verantwortlich für das Ressort Versorgung, erläutert das Engagement, das soeben mit dem Felix Burda Award ausgezeichnet wurde.