. Forsa-Umfrage

Corona-Zeit: Jeder Vierte treibt weniger Sport

Fitnessstudios, Hallenbäder, Vereinssport: Im Zuge der COVID-19-Pandemie fielen oder fallen vertraute Sportangebote weg. Die Folge: Jeder Vierte treibt in der Corona-Zeit weniger Sport als zuvor. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Viele Freizeitsportler suchten sich aber auch Alternativen und waren dabei nicht unkreativ.
Corona: Mann macht Fitness im Park

Durch die Corona-bedingten Einschränkungen fielen viele sportliche Angebote weg. Viele Freizeitsportler mussten sich Alternativen suchen - oder dachten sich selbst welche aus.

Etwa jeder Vierte treibt während der Corona-Zeit weniger Sport als vorher (26 Prozent). Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Forsa-Umfrage „Corona 2020" im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Bei einigen Menschen sorgen die Veränderungen des Lebensalltags durch die Corona-Pandemie hingegen dafür, dass sie mehr Sport treiben: 13 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nun sportlich aktiver sind. Bei Erwerbstätigen, die im Home-Office arbeiten, waren sogar 23 Prozent sportlicher unterwegs als vorher. Beim überwiegenden Anteil von 60 Prozent hat sich die Häufigkeit des Sporttreibens während Corona nicht verändert.

Freizeitsportler mussten sich Alternativen suchen

„Durch die Corona-bedingten Einschränkungen fielen viele sportliche Aktivitäten weg - Fitnessstudios und Schwimmbäder waren geschlossen sowie Vereins- sowie Betriebssportangebote wurden abgesagt. Freizeitsportler mussten sich zunächst neue Alternativen suchen und ihre Gewohnheiten anpassen, zum Beispiel auf Onlineangebote zurückgreifen", sagt Wiebke Arps, TK-Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Auch häufig privat initiierte Fitness-im-Park-Gruppen gehören zu den Alternativen, die sich Sportler in Eigenregie schufen.

 

Spazieren gehen: Bei Home-Office-Arbeitern besonders beliebt

„Was wir in den Ergebnissen aber auch sehen: Als Ausgleich zum eingeschränkten Sportangebot ist Spazierengehen während der Corona-Pandemie deutlich beliebter geworden", berichtet Arps. So gab fast jeder Zweite in der Umfrage an, häufiger spazieren zu gehen als vorher (45 Prozent). Besonders Erwerbstätige im Home-Office haben das Spazierengehen für sich entdeckt - 57 Prozent dieser Gruppe gehen nun häufiger spazieren.

Sport kann Immunsystem stärken und vor Corona schützen

„Egal ob Spaziergang, Joggen oder Online-Training, jede Art von Bewegung ist gut. Wichtig ist, dass man etwas findet, das Freude bereitet und das man regelmäßig ausüben kann, auch in Corona-Zeiten", so Arps. Einige Studien gehen davon aus, dass sportliche Betätigung zu den Faktoren gehört, die schwere Verläufe von COVID-19 verhindern helfen kann.

Foto: AdobeStock/Teodor Lazarev

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