Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 
21.08.2020

Corona-Teststellen an Berliner Flughäfen länger geöffnet

Reiserückkehrende aus Risikogebieten können sich testen lassen statt in Quarantäne zu gehen. Die Corona-Teststellen an den Berliner Flughäfen sind dafür jetzt länger geöffnet.
corona-test, abstrich, corona

Die Corona-Teststellen an den Berliner Flughäfen sind für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gedacht

Grundsätzlich sind Reiserückkehrende aus Corona-Risikogebieten zu einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne verpflichtet. Um diese zu verkürzen, gibt es die Möglichkeit, sich auf Covid-19 testen zu lassen.

In Berlin können Flugreisende sich am Flughafen Tegel und am Flughafen Schönefeld testen lassen. Die von der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Vivantes betriebenen Teststellen sind ab sofort länger geöffnet - und zwar bis 22 Uhr.

Nur für Reiserückkehrer ohne Symptome

Das Testangebot richtet sich ausschließlich an Reiserückkehrende, die keine Corona-Symptome zeigen. Seit dem Start der Flughafentestungen Ende Juli wurden rund 18.000 Personen getestet, davon waren rund 250 positiv (Stand: 19. August). Allein in der vorigen Woche wurden circa 8.000 Personen getestet, davon waren 90 positiv.

Die Abstriche werden vom medizinischen Personal der Charité und von Vivantes vorgenommen. Die Anmeldung und der Abstrich selbst dauern in der Regel nur wenige Minuten, je nach Nachfrage muss aber mit einer Wartezeit gerechnet werden. Die Übermittlung des Testergebnisses erfolgt innerhalb von 48 Stunden.

 

Bei positivem Test Gesundheitsamt informiert

Die Getesteten erhalten eine E-Mail mit dem Hinweis, dass das Ergebnis in der WebApp abrufbar ist. Bis zur Übermittlung des Testergebnisses sind die Reiserückkehrenden weiterhin an die Einhaltung der häuslichen Quarantäne durch die geltende Verordnung gebunden. Sollte der Test positiv ausfallen, wird automatisch - wie bei der Testung in anderen Teststellen oder beim Hausarzt - auch das zuständige Gesundheitsamt informiert.

Negative Befunde leicht verzögert übermittelt

Prof. Ulrich Frei, Vorstand Krankenversorgung der Charité: "Aufgrund des gestiegenen Testaufkommens wurde eine Systemoptimierung notwendig. Vereinzelt wurden negative Ergebnisse leicht verzögert an die Getesteten übermittelt. Dies betraf nicht die Positivbefunde. Hier war zu jeder Zeit sichergestellt, dass positive Befunde direkt an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt wurden."

Die Flughafentestung ist Teil der breit angelegten Corona-Teststrategie, die die Charité im Auftrag des Berliner Senats entwickelt hat.

Corona-Teststellen an Berliner Flughäfen länger geöffnet

Die Corona-Teststellen an den Berliner Flughäfen sind folgendermaßen geöffnet: Flughafen Tegel, Terminal D, 8 Uhr bis 22 Uhr, Anmeldung vor Ort. Flughafen Schönefeld, Terminalbereich M, 8 Uhr bis 22 Uhr, Anmeldung vor Ort. Für Reiserückkehrende, die später landen, stehen die Teststellen am Folgetag oder alternativ die Berliner Vertragsarztpraxen zur Verfügung.

Foto: Adobe Stock/Microgen

Foto: ©Microgen - stock.adobe.com

Autor: bab
Hauptkategorie: Corona
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Coronavirus
 

Weitere Nachrichten zum Thema Corona

Viele Menschen fragen sich, ob man das Coronavirus einfach weggurgeln kann. Tatsächlich können einige handelsübliche Mundspülungen das Virus abtöten. Doch der Effekt ist nur von kurzer Dauer. Die Viren kommen nach.

18.05.2020, aktualisiert: 31.07.2020

Geschlossene Räume wie beispielsweise in Restaurants gelten als besonders gefährlich für die Übertragung von SARS-CoV-2. Auch ausreichend Abstand ändert daran möglicherweise nicht viel. Forscher machen Aerosole, winzig kleinen Schwebeteilchen in der Luft, für die hohe Ansteckungsgefahr verantwortlich.

06.10.2020

Zurück nach Berlin aus einem Risikogebiet: Wer keinen gültigen Corona-Test aus dem Ausland mitbringt, kann sich freiwillig in der Heimat testen lassen. Neben den Teststellen an den Berliner Flughäfen und Hauptbahnhof führen über einhundert Ärzte Corona-Tests für symptomlose Reiserückkehrer durch. Eine Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt ist in jedem Fall zwingend.

 

Aktuelle Nachrichten

 
Weitere Nachrichten

Tumor Treating Fields (TTFields) hat die Behandlung des Glioblastoms um einen wichtigen Therapiebaustein erweitert. Die Wirksamkeit der Medikamentenkombination CUSP9v3 (Coordinated Undermining of Survival Paths by 9 Repurposed Drugs, Version 3) wird unterdessen noch erforscht. Forscher gehen auch Hinweisen nach, dass sich beide Therapien möglicherweise gegenseitig verstärken könnten.

 
Interviews
Aducanumab ist das erste in den USA zugelassene Medikament, das die Alzheimer typischen Amyloid-Plaques zum Verschwinden bringt. Aber kann der neue monoklonale Antikörper mit dem Handelsnamen Aduhelm auch den Gedächtnisverlust stoppen? Und warum ist die Notfallzulassung in den USA durch die US-Food and Drug Administration (FDA) so umstritten? Darüber hat Gesundheitsstadt Berlin mit dem Neurologen und Alzheimer-Experten Prof. Johannes Levin vom LMU Klinikum München gesprochen.

Chronische Fatigue gehört zu den häufigen Langzeitfolgen einer Covid-Infektion. Oft bessert sich der zermürbende Erschöpfungszustand nach einigen Wochen oder Monaten von allein. Doch einige Patienten entwickeln das Vollbild einer myalgischen Enzephalopathie/ Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Gesundheitsstadt Berlin hat mit Professor Carmen Scheibenbogen von der Charité über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des schweren Krankheitsbilds gesprochen.

Logo Gesundheitsstadt Berlin