. Regenerative Medizin

co.don erhält US-Patent

Zehn Jahre hatte die co.don AG aus Teltow auf das Patent gewartet. Jetzt hat das amerikanische Patentamt "United States Patent and Trademark Office" dem Brandenburger Biotechnologie-Unternehmen das langersehnte Patent erteilt: Das Verfahren zur Herstellung von Zelltransplantaten (ACT-3D) ist somit auch auf dem US-amerikanischen Markt geschützt.
Tissue Engineering im Labor

Tissue Engineering im Labor (Foto: co.don AG)

 

Das US-Patent mit der Nummer 7 887 843 B2 schützt die Methode zur Züchtung von Transplantaten, die Grundlage für das Produkt co.don chondrosphere® sind. Diese Transplantate werden zur Behandlung von Gelenkknorpelschäden am Knie-, Hüft-, Sprung-, Ellenbogen- und Schultergelenk verwendet. Dazu werden dem Patienten gesunde Gelenkknorpelzellen entnommen, die im Labor isoliert und unter Zugabe von patienteneigenem Blutserum innerhalb weniger Wochen zu einem dreidimensionalen Knorpelzelltransplantat kultiviert werden. Mit Hilfe eines minimalinvasiven operativen Eingriffs wird anschliessend das körpereigene Transplantat in den Gelenkknorpelschaden eingesetzt. Eine für den Patienten äusserst schonende Methode, die oftmals den späteren Einsatz einer Prothese verhindern kann.

US-Patent für die co.don AG

"Mit der Erteilung des Patents sichern wir unseren Technologie- und Know How-Vorsprung auch in Nordamerika", freut sich Dr. Andreas Baltrusch, CEO der co.don AG. Die Vereinigten Staaten seien einer der grössten Health Care-Märkte weltweit. "Die Anmeldung zum Patent", so Dr. Baltrusch, "ist daher ein wichtiger Schritt, um in Zukunft mit den Produkten der co.don AG auch in Übersee vertreten zu sein".

Bei der patentgeschützten Kultivierung der Zellen - dem so genannten Tissue Engineering - verzichtet die co.don AG vollständig auf Antibiotika, Wachstumsfaktoren und Fungistatika (Antipilzmittel). Des Weiteren werden die Produkte ohne jegliche gentechnische Manipulation und trotz deren Dreidimensionalität ohne Fremdmatrix hergestellt.

 
 

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