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Charité Mitte nimmt neue Notaufnahme in Betrieb

Am Mittwoch nimmt die Charité ihre neue Notaufnahme am Campus Mitte in Betrieb. Das hochmoderne Zentrum ist für 60.000 Notfälle pro Jahr ausgelegt.
Gerettet wird jetzt in der Philippstraße 10: Die Notaufnahme am Charité Campus Mitte hat eine neue Adresse

Gerettet wird jetzt in der Philippstraße 10: Die Notaufnahme am Charité Campus Mitte hat eine neue Adresse

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist es so weit: Am Mittwoch öffnet die neue Notaufnahme am Campus Mitte in der Philippstraße 10. Parallel dazu wird die bisherige Rettungsstelle in der Luisenstraße geschlossen. Dadurch hat sich auch die Anfahrt für Patienten und Rettungsdienste geändert.

Die neue Notaufnahme gehört zum Rudolf-Nissen-Haus, das im September fertiggestellt wurde und sich östlich des frisch sanierten Bettenhochhauses befindet. Bis Ende des Jahres werden die übrigen Bereiche des Notfallzentrums eröffnet, wozu mehrere Intensivstationen und Operationssäle gehören.

24-Stunden Überwachung

In der neuen Rettungsstelle können jährlich bis zu 60.000 Notfälle behandelt werden. Sie verfügt über zwei Behandlungsräume, einen Reanimationsraum, einen CT (Computertomographen) sowie eine Aufnahmestation mit sieben Betten. Dort können Patienten bis zu 24 Stunden rund um die Uhr überwacht werden. „Die neue Zentrale Notaufnahme am Campus Charité Mitte unterstützt und verbessert die Notfall- und Akutversorgung mit ihrer kompakten und funktionellen Architektur wesentlich“, sagt Prof. Martin Möckel, Ärztlicher Leiter der Notfallmedizin an den Campi Charité Mitte und Virchow-Klinikum.

Notfallzentrum nach Rudolf Nissen benannt

Das Charité Notfallzentrum Mitte wurde im Rahmen des Masterplans Charité errichtet. Neben der Rettungsstelle sind dort ein Intensivbereich mit 71 Betten und 15 hochmodernen OP-Säle untergebracht, zwei davon als Hybrid-OP mit integrierter Bildgebung. Das 7.800 Quadratmeter große Gebäude wurde nach dem Chirurgen Rudolf Nissen (1896-1981) benannt, der 1927 an die Charité kam und Deutschland 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft verlassen musste.

Autor: ham
Hauptkategorie: Berlin
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