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Charité hat einen neuen Nierenspezialisten

Der Nierenspezialist und Transplantationsmediziner Kai-Uwe Eckhardt hat am 1. April die Professur für Innere Medizin und Nephrologie an der Charité übernommen. Damit hat nun auch die universitäre Nierenheilkunde einen neuen Chef.
Kai-Uwe Eckardt ist der neue Chef-Nephrologe der Charité und damit der Mann für Nierentransplantationen

Kai-Uwe Eckardt ist der neue Chef-Nephrologe der Charité und damit der Mann für Nierentransplantationen

Ein Chef, zwei Standorte: Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt leitet seit dem 1. April die Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie am Campus Virchow-Klinikum und am Campus Charité Mitte. Beide Kliniken waren seit 2008 bzw. 2014 unter kommissarischer Leitung. Nun haben sie einen gemeinsamen Direktor. Der Nierenspezialist und Transplantationsmediziner besetzt zugleich den Lehrstuhl für Innere Medizin (Nephrologie) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Nierenheilkunde in Erlangen und Nürnberg geleitet

Eckardt war bis dato Direktor der Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Erlangen und am Klinikum Nürnberg sowie Leiter des Transplantationszentrums Erlangen-Nürnberg. An der Friedrich-Alexander-Universität hatte er den Lehrstuhl für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nieren- und Hochdruckkrankheiten inne.

Der Ärztliche Direktor der Charité und bisherige Inhaber der Professur, Prof. Dr. Ulrich Frei, lobte Eckardt als einen international ausgewiesenen Experten im Bereich der Nephrologie und der Transplantationsmedizin. „Wir freuen uns sehr darüber, dass er seine klinische und wissenschaftliche Arbeit künftig an der Charité fortsetzen und die Entwicklung des Fachgebietes voranbringen wird“, sagte er.

 

Wieder an der Charité

Die beiden kennen sich gut. Bevor Eckardt 2004 nach Erlangen ging, arbeitete er unter Freis Leitung viele Jahre an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und Intensivmedizin am Campus Virchow-Klinikum. Zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, ab 2000 als Professor.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit hervorragenden Kollegen und auf die Möglichkeiten, die das Forschungsumfeld der Charité bietet“, erklärte Eckardt zu seinem Comeback. Eckardt, der sich 1993 an der Uni Regensburg habilitierte, forscht unter anderem an der Entstehung und Progression chronischer Nierenschäden. 

Autor: ham
Hauptkategorien: Berlin , Medizin
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