Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 

Blut im Urin ist immer ein Alarmzeichen

Das Blasenkarzinom ist die zweithäufigste urologische Krebserkrankung. Jährlich erkranken in Deutschland rund 29.000 Menschen neu daran. Blut im Urin kann ein erstes Zeichen für einen Blasentumor sein. Darauf macht die Urologische Themenwoche, die am 25. Juni startet, aufmerksam.
Blut im Urin, Blasenkrebs, Blasenkarzinom

Blut im Urin kann auf Harnblasenkrebs hindeuten

In den meisten Fällen deutet Blut im Urin auf eine Blasenentzündung hin. Doch es kann auch ein Anzeichen für Harnblasenkrebs sein. Darauf weisen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. mit der Urologischen Themenwoche „Alarmzeichen Blut im Urin“ hin. Vom 25. bis 29. Juni 2018 wird mit verschiedenen Veranstaltungen und Angeboten über das Thema Blasenkrebs aufgeklärt. Das komplette Programm bietet eine Reihe multimedialer Aktionen. Am 29. Juni wird eine Hotline freigeschaltet, über die sich interessierte Menschen von Experten beraten lassen können.

Blutiger Urin kann auf ernste Erkrankung hinweisen

Das Aktionsprogramm der Urologischen Themenwoche hat eine zentrale Botschaft, die DGU-Pressesprecher Professor Christian Wülfing zusammenfasst: „Blut im Urin ist immer ein Alarmzeichen, das ärztlich abgeklärt werden muss, weil es ein Symptom einer ernsten Erkrankung sein kann.“ Die häufigste Ursache für blutigen Urin ist eine Blasenentzündung. Er kann aber auch das Leitsymptom für Harnblasenkrebs sein.

Das Blasenkarzinom ist der zweithäufigste urologische Tumor, an dem in Deutschland jährlich rund 29. 000 Menschen neu erkranken. Als größter Risikofaktor gilt das Rauchen. „Da es keine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung für Blasenkrebs gibt, ist die Aufklärung über das frühe Warnzeichen dieser bösartigen Erkrankung umso wichtiger“, so Wülfing.

 

Urologische Themenwoche klärt auf

Zu Beginn der aktuellen Urologischen Themenwoche geht am 25. Juni der Info-Flyer „Alarmzeichen Blut im Urin“ auf www.urologenportal.de online, und DGU-Pressesprecher Wülfing stellt Programm und Anliegen der Themenwoche in einer Video-Botschaft vor. Es folgen ein Filmclip, Experten-Interviews zu Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Blasenkarzinoms sowie Berichte von Betroffenen. Am 29. Juni haben Interessierte Gelegenheit, telefonisch persönliche Fragen an die Experten der DGU zu richten. Die Hotline ist von 14.00 bis 16.00 Uhr über die Rufnummer 0800 000 55 14 kostenfrei zu erreichen.

Foto: © fotolik24 - Fotolia.com

Autor: anvo
Hauptkategorie: Medizin
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Urologie , Blasenstörung , Blasenkrebs , Krebs , Krebsfrüherkennung
 

Weitere Nachrichten zum Thema Blasenkrebs

13.07.2018

Wer in den 80er Jahren in der Gummiindustrie gearbeitet hat und heute Blasenkrebs hat, hat gute Chancen, dass dies als Berufskrankheit anerkannt wird. Das Hessische Landessozialgericht hat der Klage eines ehemaligen Arbeiters in der Gummifertigung zugestimmt.

Aktuelle Nachrichten

 
Weitere Nachrichten
Alkohol kann im weiblichen Körper schneller Schäden anrichten als im männlichen. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hin. So kommt es bei Frauen leichter zu alkoholbedingten Leberschäden. Als besonders schädlich gilt auch das Trinken in der Schwangerschaft.


Ältere Menschen haben oft mehrere Krankheiten und nehmen deshalb fünf und mehr Medikamente gleichzeitig ein. Oft hat aber keiner den Überblick, ob diese Mittel sich auch vertragen. Die Folge: Bis zu 30 Prozent der Krankenhauseinweisungen bei Senioren sind auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen zurückzuführen. Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hin.
 
Interviews
Wegen Corona suchen Patienten mit psychischen Erkrankungen oft erst spät Hilfe. Auch der Wiedereinstieg in den Alltag ist häufig erschwert. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Chefarzt der Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagesklinik Waldfriede Dr. med. Herald Hopf darüber gesprochen, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Psyche auswirkt und welche Veränderungen im klinischen Alltag zu bemerken sind.

Unter dem Stichwort der „harm reduction“ werden E-Zigaretten vielfach als weniger gefährlich bezeichnet als herkömmliche Zigaretten und sogar zur Raucherentwöhnung empfohlen. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) widerspricht dieser Darstellung deutlich. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Pneumologen Professor Wulf Pankow über die Gefahren durch E-Zigaretten und geeignete Methoden für den Rauchentzug gesprochen.

Der klassische Medikationsprozess im Krankenhaus ist fehleranfällig. Untersuchungen untermauern das. Dabei könnte die Digitalisierung die Arzneimitteltherapie wesentlich sicherer machen. Das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) hat schon vor Jahren auf ein Closed Loop Medication Management umgestellt. Gesundheitsstadt Berlin hat mit UKE-Krankenhausapothekerin PD Dr. Claudia Langebrake über die Vorteile des digitalen Medikationsprozesses gesprochen.
Logo Gesundheitsstadt Berlin