. Hygiene

Berlins Badeseen sind sauber

Alle 14 Tage lässt das Lageso die Qualität der Berliner Badegewässer überprüfen. Zum Ferienbeginn haben die offiziellen Badestellen nun die Bestnote bekommen. Auf einer neuen Website kann man die Sauberkeit jetzt auch online verfolgen.
Wasserqualität, Berlin

Sauber und unbedenklich: So wie hier am Halensee kann man an allen 39 Berliner Badestellen derzeit ohne Bedenken baden gehen

In Berlin kann man offenbar ohne Bedenken baden gehen: Die offiziellen Badestellen haben zum Ferienbeginn die Bestnote bekommen. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) mit, das alle 14 Tage lässt die Qualität der Berliner Badegewässer überprüfen lässt. In der Unterhavel finden die Stichproben aufgrund von besonderen Verschmutzungsrisiken sogar wöchentlich statt. „Hierbei steht neben dem Badespaß auch der Gesundheitsschutz der Berliner Bevölkerung in unserem besonderen Fokus“, sagt Lageso-Chef Franz Allert.

Wasserqualität online verfolgen

Damit sich die Berliner über die Wasserqualität auf dem Laufenden halten können, bietet der Berliner Senat neuerdings eine Web-Anwendung an. Das Besondere: Für Badestellen an Flüssen, die durch Mischwasserüberläufe bei Starkregen beeinflusst werden, enthält diese Anwendung Prognosen, die zeigen, wann wieder gebadet werden kann. Ermöglicht wird dies durch das Forschungsprojekt FLUSSHYGIENE, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Kompetenzzentrum Wasser geleitet wird.

„Für die Berlinerinnen und Berliner und ihre Gäste ist es wichtig zu wissen, wo sie ohne gesundheitliche Bedenken baden können“, sagt dazu Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat. Dass die Information über die Qualität künftig auch online und mobil noch besser abrufbar seien, entspreche dem Selbstverständnis der Stadt „als einer smarten, lebenswerten Metropole.“

Die Spree und sämtlich Kanäle sind zum Baden tabu

Berlin hat 39 offizielle Badestellen. In keiner anderen Millionenstadt gibt es derart viele und vielfältige Möglichkeiten zum Baden in natürlichen Gewässern. Aber Achtung: Nicht überall, wo Wasser fließt, darf auch gebadet werden. In der Spree, in den Kanälen, in der Havel von der Insel Eiswerder bis zum Pichelsdorfer Gmünd, einschließlich der seenartigen Erweiterungen bis Höhe Schildhorn, in den Häfen, an Brücken, in Schleusen, an Schiffsanlegestellen, sowie an Fähren ist das Baden aus Sicherheitsgründen immer verboten.

Die neue Webanwendung gibt es auf www.badegewaesser-berlin.de. Weitere Informationen sind über über den rbb- Videotext, Seiten 657 Übersicht, 658+659 Badestellen, zu finden sowie auf Info-Tafeln an den Badestellen.

Autor: ham
Hauptkategorien: Berlin , Gesundheitspolitik
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