Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 
07.01.2021

Berlin verlängert Ausgangssperre „light“

Der Lockdown wird bis zum 31. Januar verlängert und zum Teil verschärft. Neurdings sind Treffen sind nur noch mit einer weiteren Person erlaubt. Die Ausgangssperre „light“ bleibt indes, wonach man das Haus nur aus einem triftigen Grund verlassen kann.
Alleine Joggen ist auch im Januar in Berlin erlaubt

Alleine Joggen ist auch im Januar in Berlin erlaubt

Das Pandemiejahr 2021 beginnt für die Berliner mit einem verlängerten und teilweise verschärften Lockdown. So bleiben Restaurants, Bars, Cafés, Kneipen, Geschäfte, Friseure und andere Dienstleister bis zum 31. Januar weiterhin geschlossen. Neu ist, dass Fahrschulen und Kantinen dicht machen müssen.

Die Kontaktbeschränkungen wurden unterdessen verschärft. Angehörige eines Haushalts dürfen jetzt nur noch eine weitere Person treffen, wobei Kinder unter 13 Jahren von Alleinerziehenden nicht mitgezählt werden. Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller rechtfertigte die Maßnahme damit, dass es die Kontakte sind, die zu Infektionen führen. Die Kontaktbeschränkungen gelten sowohl in Privaträumen als auch im öffentlichen Raum.

Triftige Gründe für das Verlassen der Wohnung

Die Ausgangssperre „light“ wird ebenfalls verlängert. Danach darf die eigene Wohnung oder Unterkunft nur noch aus triftigem Grund verlassen werden. Der neue Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist in der geänderten Infektionsschutzverordnung geregelt, die vermutlich am Sonntag in Kraft tritt. Hier sind auch einige „triftige Gründe“ für das Verlassen der eigenen vier Wände aufgeführt. Weiterhin erlaubt sind zum Beispiel:

Einkaufen

Der Weg zur Arbeit

Arztbesuche

Gerichtstermine

Besuch einer Kirche, Synagoge, Moschee oder Gottesdiensten

Besuche bei Ehe- oder Lebenspartnern, Kindern, Bekannten, Freunden oder Personen im Pflegeheim

Versorgung von Tieren oder Gärten

Kinder in Betreuungseinrichtungen bringen / abholen

Sport, etwa Joggen, ist nur alleine oder zu zweit erlaubt, so die Abstandsregeln eingehalten werden

Wer einen triftigen Grund nachweisen kann, kann sich innerhalb Berlins frei bewegen und auch nach Brandenburg fahren. Der 15 Kilometer Radius bzw. die Coronaleine wie etwa in Sachsen gilt hier nicht.

 

Einzelhandel und Friseure bis zum 31. Januar dicht

Neben Restaurants, Cafés, Clubs und Bars schließen nun auch die Kantinen. Sie können aber Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten.

Fahrschulen müssen komplett geschlossen bleiben. Diese Regel gilt jedoch nicht für Mitarbeiter kommunaler Unternehmen oder staatlicher Stellen, die einen Führerschein zu dienstlichen Zwecken machen. Anders als im Frühjahr sind diesmal auch die Baumärkte vom Lockdown betroffen.

Geöffnet bleiben indes Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Buch- und Zeitungs- und Schreibwarenläden, Tabakgeschäfte, Tankstellen und Geschäfte mit Tierbedarf. Restaurants dürfen Abhol- und Lieferdienste anbieten.

Sämtliche Regelungen für die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel wurden gestrichen.

Foto: © Adobe Stock/David Angelini

Autor: ham
Hauptkategorien: Berlin , Corona
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Coronavirus , Prävention
 

Weitere Nachrichten zum Thema Corona

15.12.2020

Berlin fährt das öffentliche Leben weitgehend herunter. Ab Mittwoch dürfen die Berliner das Haus nur noch aus einem triftigem Grund verlassen. Doch die Ausgangssperre "light" sieht viele Ausnahmen vor. Auch an Weihnachten und Silvester gelten neue Regeln. Was bis zum 10. Januar erlaubt und was verboten ist.

Aktuelle Nachrichten

Mehr zum Thema
 
Weitere Nachrichten


Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen. Im Profi-Sport wird den Zellbausteinen seit ein paar Jahren besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Durch spezielle Trainingsmaßnahmen und Nahrungsergänzungsmittel lässt sich die körperliche Leistungsfähigkeit offenbar enorm steigern.
 
Interviews
Chronische Fatigue gehört zu den häufigen Langzeitfolgen einer Covid-Infektion. Oft bessert sich der zermürbende Erschöpfungszustand nach einigen Wochen oder Monaten von allein. Doch einige Patienten entwickeln das Vollbild einer myalgischen Enzephalopathie/ Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Gesundheitsstadt Berlin hat mit Professor Carmen Scheibenbogen von der Charité über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des schweren Krankheitsbilds gesprochen.


Wegen Corona suchen Patienten mit psychischen Erkrankungen oft erst spät Hilfe. Auch der Wiedereinstieg in den Alltag ist häufig erschwert. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Chefarzt der Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagesklinik Waldfriede Dr. med. Herald Hopf darüber gesprochen, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Psyche auswirkt und welche Veränderungen im klinischen Alltag zu bemerken sind.
Logo Gesundheitsstadt Berlin