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Berlin schickt ab Oktober vier Impfbusse in die Bezirke

Ab Oktober sollen in Berlin vier doppelstöckige Impfbusse durch die Bezirke rollen. Verimpft wird der mRNA-Impfstoff von Moderna. Auch Auffrischungsimpfungen sind in den Impfbussen möglich.
Vier Impfbusse sollen ab Oktober das flexible Impfangebot in Berlin erweitern

Vier Impfbusse sollen ab Oktober das flexible Impfangebot in Berlin erweitern

Berlins Impfkampagne soll Fahrt gewinnen: Ab Oktober werden vier doppelstöckige Impfbusse durch die Bezirke rollen und die niedrigschwelligen und flexiblen Impfangebote erweitern, teilt die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung mit.

Das Impfangebot richtet sich an Personen ab zwölf Jahren. Für Berechtigte sind demnach auch Auffrischungsimpfungen in den Impfbussen möglich, also Zweit- oder Drittimpfungen. Geimpft wird mit dem mRNA-Impfstoff von Moderna. Ein digitaler Impfnachweis wird in den Bussen ausgestellt, dafür muss ein Personalausweis vorgezeigt werden. Ein Termin ist nicht notwendig.

Außenbezirke werden angesteuert

„Mit unseren Impfbussen haben wir nun einen weiteren Baustein neben den Impfzentren und mobilen Impfteams, sagte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci. „Der Impfbus kann auch die Berliner*innen in den Außenbezirken gut erreichen“.

Nach Angaben des Senats sind die Impfbusse rollstuhlgerecht und bieten Platz für jeweils zwei Impfkabinen. Zudem ist Raum für die Impfstoffaufbereitung, Dokumentationsplätze sowie einen Nachbeobachtungsbereich für die Impfgäste vorgesehen. Insgesamt sollen bis zu zwanzig Personen pro Stunde in einem Impfbus gegen Covid-19 geimpft werden können, heißt es. 

 

Fahprlan Anfang Oktober

Die Aktion wird vom Deutschen Roten Kreuz, der Berliner Tafel und vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Als erstes sollen die Impfbusse an den LAIB und SEELE-Ausgabestellen der Berliner Tafel Station machen. Den genauen Fahrplan will die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Anfang Oktober mitteilen. Tagesaktuelle Informationen werden außerdem auf der gemeinsamen Website von Hilfsorganisationen www.wirhelfenberlin.de zu finden sein.

Foto: © Adobe Stock/ Robert Kneschke

Autor: ham
Hauptkategorien: Berlin , Corona
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