. Forschungsstandort Bundeshauptstadt

Berlin forscht mit

Berlin ist einer von insgesamt sieben Standorten des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung (DZHK). Die Charité - Universitätsmedizin Berlin, das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) sind mit von der Partie. Das hat ein internationales Gutachtergremium jetzt entschieden.
Berlin forscht mit

Forscht mit: Prof. Roland Hetzer (Foto: nickolaus)

 

Berlin, einer der sieben Standorte

Neben Berlin gehören Frankfurt, Göttingen, Greifswald, Hamburg/Kiel/Lübeck, Heidelberg/Mannheim und München zu den sieben Standorten des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung. Sie wurden aus über 30 Anträgen ausgewählt. Finanziert wird das DZHK wie die weiteren vom Bundesforschungsministerium initiierten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent von den Ländern. Eine wesentliche Aufgabe dieser Zentren soll darin bestehen, Kompetenzen zu bündeln und dadurch einen massgeblichen Beitrag zur Verbesserung der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Volkskrankheiten zu leisten.

Unter dem Stichwort "Cardio Berlin" wollen die drei Berliner Partner ihre Herz-Kreislauf- und Stoffwechselforschung im Rahmen des DZHK bündeln. Assoziierte Partner sind das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) sowie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin.

Cardio Berlin

Ein Schwerpunkt des Cardio Berlin ist die Prävention; darüber hinaus sollen Geschlechterunterschiede zwischen Männern und Frauen bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen erforscht werden. Dazu arbeiten Kliniker und Forscher verschiedenster Disziplinen zusammen und setzen zum Beispiel modernste molekulargenetische Methoden und Bildgebungsverfahren sowie ganzheitliche Ansätze aus der Systembiologie ein.

Erfolg für Forscher und Kliniken

Prof. Walter Rosenthal, MDC-Stiftungsvorstand und Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité - Universitätsmedizin Berlin, sowie Prof. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor des DHZB, begrüssten die Entscheidung und werteten sie als grossen Erfolg für die Forscher und Kliniker. Sie gehören in der Grundlagen- sowie klinischen Forschung zu den besten in Deutschland. Sie bekräftigten: "Nur in enger Zusammenarbeit mit der Klinik ist es möglich, Ergebnisse der Grundlagenforschung in die Praxis am Krankenbett umzusetzen." Koordiniert wurde der erfolgreiche Berliner Antrag von Prof. Vera Regitz-Zagrosek, Leiterin des Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin an der Charité.  

Anzeige
 

Weitere Nachrichten zum Thema Herz

| Bei einer Herzmuskelentzündung fehlen häufig typische Symptome, was die Diagnose erschwert. Die Hauptkennzeichen sind Abgeschlagenheit und eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Die Symptome richtig zu deuten, ist wichtig, denn eine schwere Herzmuskelentzündung kann sogar tödlich sein.
| Dass körperliche Inaktivität, hoher Alkoholkonsum, Rauchen und Bluthochdruck Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen sind, ist bekannt - wie ungleich diese innerhalb Deutschlands verteilt sind, jedoch weniger. Eine Studie zeigt, dass Menschen aus dem Ostteil des Landes ein ungünstigeres Risikoprofil aufweisen.

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Keine Altersgruppe wächst so schnell wie die der Hochbetagten. Viele, die auf die 100-Jahre-Marke zusteuern, verfügen über eigene Ideen und Strategien für ein gutes Altern. Die Wissenschaft, kritisiert jetzt eine der wenigen Altersforscherinnen, habe dies bisher aber so gut wie übersehen.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Evangelisches Geriatriezentrum Berlin gGmbH, Reinickendorfer Straße 61, 13347 Berlin

Anzeige
 

. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof, Wüsthoffstraße 15, 12101 Berlin, Konferenzraum1
. Interviews
Dr. Iris Hauth, Chefärztin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Berlin-Weißensee, berichtet in Ihrem Buch "Keine Angst!" über Ursachen und Behandlung von Depressionen - und wie man sich davor schützen kann.
Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde an der Charité, über die Grenzen der Schulmedizin, den Wildwuchs in der Naturheilkunde und warum sich beide Disziplinen gerade näherkommen.
Noch zu wenige Versicherte nehmen die Darmkrebsvorsorge wahr. Die AOK Nordost geht deshalb neue Wege. Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost und verantwortlich für das Ressort Versorgung, erläutert das Engagement, das soeben mit dem Felix Burda Award ausgezeichnet wurde.