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Berlin forscht mit

Montag, 2. Mai 2011 – Autor:
Berlin ist einer von insgesamt sieben Standorten des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung (DZHK). Die Charité - Universitätsmedizin Berlin, das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) sind mit von der Partie. Das hat ein internationales Gutachtergremium jetzt entschieden.
Berlin forscht mit

Forscht mit: Prof. Roland Hetzer (Foto: nickolaus)

 

Berlin, einer der sieben Standorte

Neben Berlin gehören Frankfurt, Göttingen, Greifswald, Hamburg/Kiel/Lübeck, Heidelberg/Mannheim und München zu den sieben Standorten des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung. Sie wurden aus über 30 Anträgen ausgewählt. Finanziert wird das DZHK wie die weiteren vom Bundesforschungsministerium initiierten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent von den Ländern. Eine wesentliche Aufgabe dieser Zentren soll darin bestehen, Kompetenzen zu bündeln und dadurch einen massgeblichen Beitrag zur Verbesserung der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Volkskrankheiten zu leisten.

Unter dem Stichwort "Cardio Berlin" wollen die drei Berliner Partner ihre Herz-Kreislauf- und Stoffwechselforschung im Rahmen des DZHK bündeln. Assoziierte Partner sind das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) sowie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin.

 

Cardio Berlin

Ein Schwerpunkt des Cardio Berlin ist die Prävention; darüber hinaus sollen Geschlechterunterschiede zwischen Männern und Frauen bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen erforscht werden. Dazu arbeiten Kliniker und Forscher verschiedenster Disziplinen zusammen und setzen zum Beispiel modernste molekulargenetische Methoden und Bildgebungsverfahren sowie ganzheitliche Ansätze aus der Systembiologie ein.

Erfolg für Forscher und Kliniken

Prof. Walter Rosenthal, MDC-Stiftungsvorstand und Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité - Universitätsmedizin Berlin, sowie Prof. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor des DHZB, begrüssten die Entscheidung und werteten sie als grossen Erfolg für die Forscher und Kliniker. Sie gehören in der Grundlagen- sowie klinischen Forschung zu den besten in Deutschland. Sie bekräftigten: "Nur in enger Zusammenarbeit mit der Klinik ist es möglich, Ergebnisse der Grundlagenforschung in die Praxis am Krankenbett umzusetzen." Koordiniert wurde der erfolgreiche Berliner Antrag von Prof. Vera Regitz-Zagrosek, Leiterin des Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin an der Charité.  

 

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