Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 

Berlin bereitet sich auf World Health Summit 2016 vor

Sonntag, 2. Oktober 2016 – Autor:
Beim World Health Summit geht es um die globalen Gesundheitsfragen. Zum Gesundheitsgipfel 2016 vom 9. bis 11. Oktober in Berlin werden sechs Gesundheitsminister und zwei Nobelpreisträger erwartet.
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wird den World Health Summit 2016 eröffnen

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wird den World Health Summit 2016 eröffnen

Am 9. Oktober beginnt der World Health Summit 2016 im Auswärtigen Amt in Berlin. Auf der Agenda stehen die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen, die Rolle von Big Data und technologischen Innovationen sowie der Kampf gegen Infektionskrankheiten wie AIDS, Ebola und Zika und gegen Antibiotikaresistenzen. Außerdem wird es um die Stärkung von Frauen in der weltweiten Gesundheitsversorgung und die gerechte Verteilung von Ressourcen gehen.

„Der Fortschritt der Wissenschaft erreicht die Menschen nicht genügend“, ist Kongresspräsident Prof. Detlev Ganten überzeugt. „Als Wissenschaftler haben wir die Verpflichtung zur sozialen Verantwortung. Deshalb möchte der Weltgesundheitsgipfel auf all die Probleme aufmerksam machen, die Einfluss auf unsere Gesundheit haben und Werkzeuge zu ihrer Lösung bereitstellen“, erläutert er die Ziele des Gipfeltreffens.

Prominente Redner aus aller Welt

250 Redner werden ab Sonntag in Berlin erwartet, darunter Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, die beiden Nobelpreisträger Rolf M. Zinkernagel und Elisbateh Blackburn sowie mehrere Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr sechs Gesundheitsminister, einen Außenminister sowie zwei Nobelpreisträger zu Gast haben“, betont Ganten. So sind neben dem deutschen auch die Gesundheitsminister aus Portugal, Elfenbeinküste, Namibia und Kenia geladen sowie Äthiopiens Außenminister Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Die Eröffnungsveranstaltung beginnt am Sonntag, den 9. Oktober um 17 Uhr. Sprecher sind unter anderem Hermann Gröhe, Prof. Erwin Böttinger vom Berliner Institut für Gesundheitsforschung, Ren Minghui, WHO-Generaldirektor für HIV/AIDS, TB, Malaria, und Emmanuelle Charpentier, Direktorin, Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie.

 

Probleme in der weltweiten Gesundheitsversorgung identifizieren

Der World Health Summit wurde 2009 auf Initiative des ehemaligen Charité-Vorstandsvorsitzenden Prof. Detlev Ganten ins Leben gerufen. Seither trifft sich das Who is Who aus Grundlagenforschung, Sozialwissenschaften, Politik, Nichtregierungsorganisationen und Wirtschaft jedes Jahr im Oktober in Berlin. Analog zu den G8 wurde die M8 Alliance gegründet, zu der inzwischen 18 führende medizinische Fakultäten und einige wissenschaftliche Akademien gehören. 

Hauptkategorien: Berlin , Gesundheitspolitik
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Gesundheitspolitik , Weltgesundheitsorganisation
 

Weitere Nachrichten zum Thema World Helath Summit

07.04.2013

Bluthochdruck ist tückisch. Die sogenannte Hypertonie kann zu tödlichen Herz-Kreislauferkrankungen führen und wird trotz ihrer Häufigkeit oft nicht erkannt. Der diesjährige Weltgesundheitstag am 7. April will das Volksleiden deshalb stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.

01.11.2010

Auf dem zweiten World Health Summit im Oktober haben sich vier Tage lang mehr als 1.200 Menschen aus über 80 Nationen in Berlin versammelt. Gesundheitsstadt Berlin sprach mit dem Initiator und Präsidenten des Kongresses, Prof. Dr. Detlev Ganten, über die akuten globalen Gesundheitsthemen, die Ziele des Gipfels und die soziale Verantwortung der Wissenschaft.

 

Aktuelle Nachrichten

Mehr zum Thema
Auf dem zweiten World Health Summit im Oktober haben sich vier Tage lang mehr als 1.200 Menschen aus über 80 Nationen in Berlin versammelt. Gesundheitsstadt Berlin sprach mit dem Initiator und Präsidenten des Kongresses, Prof. Dr. Detlev Ganten, über die akuten globalen Gesundheitsthemen, die Ziele des Gipfels und die soziale Verantwortung der Wissenschaft.
 
Weitere Nachrichten

Die Erforschung der Coronavirus-Erkrankung steckt noch in den Kinderschuhen. Wissenschaftler aus Freiburg haben jetzt herausgefunden, warum die Krankheitsverläufe bei Älteren oft besonders schwer sind – und was man mit verfügbaren Medikamenten dagegen tun kann.

Viele gesundheitsbewusste Verbraucher wissen genauso wie Diabetiker um die dick- und krankmachende Wirkung von Zucker. Deshalb richtet sich deren Hoffnung auf Süßstoffe. Doch obwohl sie zuckerfrei und zumindest kalorienarm sind, machen auch sie offenbar dick.
 
Interviews
Affenpocken verlaufen in der Regel harmlos. Doch nicht immer. Dr. Hartmut Stocker, Chefarzt der Klinik für Infektiologie am St. Joseph Krankenhaus in Berlin Tempelhof, über die häufigsten Komplikationen, die Schutzwirkung der Impfung und den Nutzen von Kondomen.

Zöliakie kann in jedem Lebensalter auftreten und ein buntes Bild an Beschwerden machen. Bislang ist das wirksamste Gegenmittel eine glutenfreie Ernährung. Gesundheitsstadt Berlin hat mit PD Dr. Michael Schumann über die Auslöser und Folgen der Autoimmunerkrankung gesprochen. Der Gastroenterologe von der Charité hat an der aktuellen S2K-Leitinie „Zöliakie“ mitgewirkt und weiß, wodurch sich die Zöliakie von anderen Glutenunverträglichkeiten unterscheidet.

Aducanumab ist das erste in den USA zugelassene Medikament, das die Alzheimer typischen Amyloid-Plaques zum Verschwinden bringt. Aber kann der neue monoklonale Antikörper mit dem Handelsnamen Aduhelm auch den Gedächtnisverlust stoppen? Und warum ist die Notfallzulassung in den USA durch die US-Food and Drug Administration (FDA) so umstritten? Darüber hat Gesundheitsstadt Berlin mit dem Neurologen und Alzheimer-Experten Prof. Johannes Levin vom LMU Klinikum München gesprochen.
Logo Gesundheitsstadt Berlin