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. Stand 3. April 2020

Bayern überholt NRW: Aktuelle Fallzahlen der Coronavirus Infektionen in Deutschland

In Deutschland wurden über 80.000 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Bayern hat inzwischen Nordrhein Westfalen überholt - sowohl bei den gemeldeten Fallzahlen als auch bei den Todesfällen.
Dynamische Entwicklung in Deutschland: Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen steigt täglich

Dynamische Entwicklung in Deutschland: Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen steigt täglich

Die Fallzahlen steigen weiterhin rasant in Deutschland. Bis zum 3. April  Uhr 9 wurde bei 84.794 Menschen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 1.107 Menschen sind an COVID-19 gestorben. Bayern hat inzwischen Nordrhein Westfalen überholt - sowohl bei den gemeldeten Fallzahlen als auch bei den Todesfällen. 

Aktuell veröffentlicht das Robert Koch-Institut nur die Zahlen vom Vortag. Die folgenden Daten stammen von einer interaktiven Karte der Berliner Morgenpost, in die Daten der Johns Hopkins University CSSE sowie der Kreis- und Landesgesundheitsämter einfließen. Es handelt sich um bestätigte Fälle. Die Daten werden täglich mehrmals aktualisiert.

Bundesland

Bestätigte Infektion

Todesfälle

Nordrhein-Westfalen

17.614

201

Bayern

20.237

301

Baden-Württemberg

16.059

285

Niedersachsen

5.081

65

Hessen

3.993

33

Rheinland-Pfalz

3.362

27

Berlin

3.223

20

Hamburg

2.596

16

Sachsen

2.411

21

Schleswig-Holstein

1.448

15

Brandenburg

1.202

12

Saarland

1.252

16

Sachsen-Anhalt

838

11

Thüringen

985

9

Bremen

341

6

Mecklenburg-Vorpommern

468

4

Nicht zugeordnet 3.684 6

Gesamt

 84.794

1.107

 Stand: 03.04.2020  9 Uhr 

RKI passt Risikobewertung an

In Anbetracht der steigenden Fallzahlen hat das Robert Koch-Institut seine Risikobewertung für  Deutschland auf "hoch" gesetzt, für Risikogruppen und einzelne Regionen auf "sehr hoch". 

 

Risikogebiete außerhalb Deutschlands

Mit Stand vom 31 März 2020 benennt das Robert Koch-Institut Risikogebiete in anderen Ländern. Das sind Regionen, mit einer besonders dynamischen Mensch-zu-Mensch-Übertragung.  Die Risikogebiete definiert das RKI nach Kriterien wie Erkrankungshäufigkeit und Dynamik der Fallzahlen.

Neben Deutschland sind das augenblicklich: 

Niederlande

Großbritannien und Nordirland

Iran

Italien

Südkorea (einzelne Provinzen)

Frankreich

Österreich

Spanien

USA

Ägypten

Schweiz

Personen, die sich in einem der Risikogebiete aufgehalten haben und über Atemwegsprobleme klagen, gelten als Verdachtsfall. Bei ihnen sollte ein Test auf das neuartige Coronavirus durchgeführt werden.

Bei Verdacht Arzt anrufen

Um keine weiteren Menschen anzustecken, sollten Personen mit Verdacht auf eine Coronavirusinfektion zu Hause bleiben, und sich telefonisch bei ihrem Hausarzt oder dem KV-Bereitschaftsdienst mit der bundesweiten Rufnummer 116117 melden. In Berlin hat die Gesundheitsverwaltung zusätzlich eine Hotline geschaltet: 030 90 28 28 28.

Nicht angerufen werden sollte dagegen der Notruf 112. Diese Nummer bleibt lebensbedrohlichen Fällen vorbehalten.

Foto:© AdobeStock/ reewungjunerr

Autor: red
Hauptkategorien: Berlin , Gesundheitspolitik , Medizin , Corona
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