. Pharmaforschung

Bayer Schering Pharma gründet F&E-Zentrum in China

Rund 100 Millionen Euro investiert Bayer Schering Pharma bis 2014 in ein globales Forschungs- und Entwicklungszentrum in Peking. Das in Berlin ansässige Pharma-Unternehmen will in dem neuen F&E-Zentrum weltweite Arzneimittel entwickeln, von denen insbesondere asiatische Patienten profitieren sollen.
Bayer Schering Pharma gründet F&E-Zentrum in China

Bayer Schering Pharma

Mit dem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Peking will die Bayer Schering Pharma AG - die Pharma-Division von Bayer HealthCare (BHC) - seine weltweiten Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in China verstärken. Dafür investiert das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren rund 100 Millionen Euro.

"Peking wird ein wichtiger Standort im Rahmen unserer weltweiten Entwicklung innovativer Arzneimittel", sagte Andreas Fibig, Mitglied des BHC-Executive-Committee und Vorstandsvorsitzender der Bayer Schering Pharma AG. "In dem neuen F&E-Zentrum in Peking werden wir ein erstklassiges Experten-Team zusammenstellen, das unsere internationale Expertise sowie unsere Ressourcen im Bereich der Forschung und Entwicklung weiter verstärken wird."

Asiatische Patienten sollen von Bayer Schering Pharma AG in China profitieren

Wie Kemal Malik, Vorstandsmitglied der Bayer Schering Pharma AG, betonte, wolle Bayer Schering in China eine erstklassige Organisation aufbauen, die nicht nur für China, sondern auch für andere asiatische Länder im Bereich Arzneimittelentwicklung führend sein werde. Hiervon sollen insbesondere asiatische Patienten profitieren, deren klinisches Profil und medizinische Erfordernisse bereits in der frühen Entwicklungsphase einbezogen würden. "Wir wollen asiatische Patienten systematisch früher in die weltweite Arzneimittelentwicklung aufnehmen statt Studien wie bisher zunächst in den USA oder Europa zu beginnen", so Kemal Malik.

Nach Analyse des Marktbeobachtungsinstituts IMS Health ist Bayer das grösste Healthcare-Unternehmen in China. Der Umsatz des Unternehmens stieg hier im Jahr 2007 um 43 Prozent. China ist für den Bayer-Konzern der drittgrösste Markt weltweit und wird neben Deutschland und den USA das dritte Land sein, in dem Bayer Schering Pharma ein internationales F&E-Zentrum betreibt. Teams hochtalentierter Wissenschaftler werden in Peking bei der Entwicklung innovativer Therapien zusammenarbeiten.

Innovationspotential China

"Für uns als Pharmaunternehmen ist es von entscheidender Bedeutung, kontinuierlich Qualität und Ergebnisse in der Forschung zu verbessern, um für Patienten neuartige Therapien anbieten zu können"‚ sagte Andreas Busch, Vorstandsmitglied der Bayer Schering Pharma AG, Leiter Global Drug Discovery. "Wir glauben, dass China über ein enormes Innovationspotenzial verfügt. Daher bauen wir in Peking neben unseren Entwicklungsfunktionen auch das Global Drug Discovery Innovation Center auf, von dem aus unsere Wissenschaftler die Erforschung neuer innovativer Ansätze mit unseren chinesischen Partnern vorantreiben werden. Dadurch wollen wir auch einen Beitrag leisten, die vor Ort vorhandene Expertise weiterzuentwickeln."

In diesem Zusammenhang ist Bayer Schering Pharma zurzeit in fortgeschrittenen Gesprächen mit der Universität Tsinghua über eine strategische Partnerschaft zur Erforschung neuer krankheitsrelevanter Zielstrukturen in den Kernbereichen seiner Pharmaforschung. Bayer wäre damit das erste multinationale Unternehmen, das mit einer so anerkannten und renommierten chinesischen Universität eine Partnerschaft eingeht.

Anzeige
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Probiotika werden eine Reihe positiver Wirkungen auf unsere Gesundheit nachgesagt. Nun fanden Forscher heraus: Die „guten“ Keime können in falscher Zusammensetzung oder zu hoher Menge durchaus schwerwiegende Nebenwirkungen haben.
Ein Forscher-Team hat in Deutschland Zecken der in den Tropen beheimateten Gattung Hyalomma gefunden. Eine der Zecken trug den Zecken-Fleckfieber-Erreger in sich. Die Experten befürchten, dass sich die gefährliche Art auch hierzulande ausbreiten könnte.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Anzeige
 

. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof, Wüsthoffstraße 15, 12101 Berlin, Konferenzraum1
. Interviews
Dr. Iris Hauth, Chefärztin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Berlin-Weißensee, berichtet in Ihrem Buch "Keine Angst!" über Ursachen und Behandlung von Depressionen - und wie man sich davor schützen kann.
Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde an der Charité, über die Grenzen der Schulmedizin, den Wildwuchs in der Naturheilkunde und warum sich beide Disziplinen gerade näherkommen.
Noch zu wenige Versicherte nehmen die Darmkrebsvorsorge wahr. Die AOK Nordost geht deshalb neue Wege. Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost und verantwortlich für das Ressort Versorgung, erläutert das Engagement, das soeben mit dem Felix Burda Award ausgezeichnet wurde.