. Preise vergeben

Ausgezeichnete Arbeitgeber im Gesundheitswesen

Wer ist der beste Arbeitgeber im Gesundheitsbereich? Das Great Place to Work Institut Deutschland hat dies ermittelt – und kürzlich in Zusammenarbeit mit dem ZEIT-Verlag die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs „Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2014“ bekannt gegeben. Mit dabei auch ein Unternehmen aus Brandenburg.

Gutes Arbeitsklima - zufriedene Mitarbeiter

Mit dem Preis werden seit 2006 diejenigen Kliniken, Pflegedienste und sozialen Einrichtungen ausgezeichnet, die aus Sicht ihrer Mitarbeitet ganz besonders gute Arbeitgeber sind.

Die Spitzenplätze in der Kategorie „Kliniken" belegen in diesem Jahr die Heiligenfeld Kliniken aus dem bayrischen Bad Kissingen (Platz 1), die de'ignis-Fachklinik aus Egenhausen in Baden-Württemberg (Platz 2) sowie das DRK-Krankenhaus Teterow aus Mecklenburg-Vorpommern (Platz 3).

Ein brandenburgischer Pflegedienst erzielt Top-Noten bei den Mitarbeitern

In der Kategorie "Pflege" erreichten der stationäre und ambulante Pflegedienst domino-world aus dem brandenburgischen Birkenwerder (Platz 1), die St. Gereon Seniorendienste aus Hückelhoven bei Aachen (Platz 2) und das Diakonische Sozialzentrum Rehau aus Bayern (Platz 3) die Top-Platzierungen. Den Sonderpreis für kleine Pflegeeinrichtungen mit weniger als 50 Beschäftigten erhielt die ambulante Kronenhof Intensivpflege aus Kempten im Allgäu.

In der Kategorie „Soziales“ gelangen der Betreuungskette Am Seelberg aus Hannover (Platz 1), den educcare Bildungskindertagesstätten aus Köln (Platz 2) sowie der Behindertenhilfe-Einrichtung Marienheim Wettringen (Platz 3) der Sprung ins Spitzenfeld der besten Arbeitgeber der Gesundheits- und Sozialbranche.

Die Auszeichnung stehe für eine mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur und gute Personal- und Führungsarbeit, sagte Frank Hauser. „Faire, wertschätzende und innovative Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Sozialwesen unterstützen die Beschäftigten in ihrem anspruchsvollen Alltag, stärken die Attraktivität medizinischer, pflegerischer und sozialer Berufe und tragen so zur Bewältigung des Fachkräftemangels bei“, betonte der Leiter des Kölner Great Place to Work Instituts.

Preis soll für eine bessere Arbeitsplatzkultur im sozialen Bereich sorgen

Dr. Rainer Esser, Geschäftsführer des Zeitverlags ergänzte: „Mit der Sonderveröffentlichung der diesjährigen Great Place to Work-Studie für die Gesundheits- und Sozialbranche in der ZEIT möchten wir die Entwicklung der Arbeitsplatzkultur in Kliniken, Pflegediensten und sozialen Einrichtungen kritisch und konstruktiv begleiten."

Der Auszeichnung vorausgegangen waren anonyme Befragungen der Beschäftigten in den teilnehmenden Unternehmen zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Führung, Anerkennung, berufliche Entwicklung, Work-Life-Balance und Gesundheitsförderung. Darüber hinaus wurden die Maßnahmen und Konzepte der Personal- und Führungsarbeit bewertet.

Foto: Miriam Dörr - Fotolia.com

Autor: Cornelia Wanke
Hauptkategorie: Gesundheitspolitik

Weitere Nachrichten zum Thema Gesundheitsbranche

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Händehygiene ist die einfachste und effektivste Maßnahme um die Übertragung von Keimen und Krankenhaus-Infektionen zu verhindern. Das meldet die Medizinische Universität Wien. Am 15. Oktober war Tag des Händewaschens.
Bei Frauen mit genetisch bedingtem Lungenhochdruck kann Östrogen eine Rolle bei der Erkrankung spielen. Experimente zeigen nun, dass Medikamente, die das Östrogen hemmen, der Erkrankung vorbeugen und auch zu ihrer Behandlung dienen können.
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender

Vivantes Klinikum im Friedrichshain, Raum 12.109/110 im Erdgeschoss, Landsberger Allee 49, 10249 Berlin
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Die Blutvergiftung, fachsprachlich „Sepsis“, ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Und sie gilt als die am häufigsten vermeidbare. Gesundheitsstadt Berlin hat anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September mit Prof. Konrad Reinhart von der Universität Jena über das Thema gesprochen. Der Vorsitzende der deutschen Sepsis-Stiftung vertritt die These: Die tatsächliche Zahl der Sepsis-Fälle ist doppelt so hoch wie die der registrierten.
Kinder suchtkranker Eltern sind besonderen Belastungen ausgesetzt und haben ein hohes Risiko, später selbst eine Sucht oder andere psychische Erkrankungen zu entwickeln. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler über die Situation betroffener Kinder und die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten gesprochen.
Die Berichterstattung über Methadon als Krebsmittel weckt große Hoffnungen. Doch wie sieht eigentlich die rechtliche Seite aus, wenn Ärzte ein Medikament außerhalb des Zulassungsbereichs (Off-Label) verschreiben? Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Medizinrechtler Prof. Dr. Christian Dierks gesprochen, welche Risiken Ärzte eingehen und ob Patienten einen Anspruch auf einen individuellen Heilversuch mit Methadon haben.