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Alkohol in der Schwangerschaft: Das Kind trinkt mit

Mittwoch, 1. Mai 2019 – Autor:

Fehlgeburt ist in diesem Stadium besonders hoch.

Folgen im letzten Drittel:
In der letzten Phase der Schwangerschaft beeinträchtigt der Konsum von Alkohol die enormen Wachstumsfortschritte, die in dieser Phase normalerweise stattfinden. Auch das Wachstum des Gehirns ist weiterhin gefährdet, was sich später in verminderten geistigen Fähigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten äußern kann.

(Quelle: AOK)

Im Extremfall kann ein Kind gravierende Schädigungen davontragen, mit denen es lebenslang zu kämpfen hat: allgemeine Unterentwicklung, körperliche Missbildungen, Verhaltensstörungen oder eine Verminderung der geistigen Leistungsfähigkeit. Die Medizin spricht hier von einem „fetalen Alkoholsyndrom“.

Solidarische Männer: Neun Monate Abstinenz – dem Kind zuliebe

Da die genauen Auswirkungen selbst geringster Alkoholmengen nie sicher vorhersagbar sind, rät der Bremer Gesundheitsexperte Glaeske kompromisslos zur Null-Promille-Strategie und sagt: „Es ist dringend notwendig, dass schwangere Frauen auf jeglichen Alkoholkonsum verzichten, um ihre Babys nicht zu gefährden oder dauerhaft zu schädigen." Werdende Väter können Frauen während der Schwangerschaft so einfach wie konkret darin unterstützen, dem Baby zuliebe die Finger vom Alkohol zu lassen: Indem sie in dieser überschaubaren Zeit von neun Monaten Solidarität beweisen und ihrerseits auch auf Alkohol verzichten – mindestens schon einmal in Gegenwart ihrer Partnerin.

Foto: Fotolia.com/Light Impression

Hauptkategorie: Medizin
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