Arbeitskreis Psychiatrie, Psychotherapie und Teilhabe

Starke Psyche – starke Metropole

Psychische Gesundheit ist die Basis für ein funktionierendes Leben in einer pulsierenden Metropole wie Berlin. 27,8 Prozent der Menschen in Deutschland sind jährlich mindestens einmal von einer psychischen Erkrankung betroffen – damit gehören Depression, Angststörungen oder Suchterkrankungen zu den häufigsten Volkskrankheiten.

Gerade eine Großstadt wie Berlin mit ihren besonderen Herausforderungen und Belastungen birgt ein erhöhtes Risiko, psychisch zu erkranken. Deshalb braucht es ein starkes, abgestimmtes Versorgungssystem, das frühzeitig ansetzt: von Prävention und Aufklärung über niedrigschwellige Hilfen bis hin zu passgenauen Angeboten für Menschen mit schweren und komplexen Erkrankungen.

Im Arbeitskreis „Psychiatrie, Psychotherapie und Teilhabe“ engagieren sich Akteur:innen aus allen Versorgungssektoren. 

Gemeinsam verfolgen wir ein Ziel: die Schaffung eines exzellenten, zukunftsfähigen Systems, das psychische Gesundheit in unserer Region stärkt.

Zu den zentralen Themen des Arbeitskreises gehören:

  • Kooperation und Vernetzung der vielfältigen Angebote
  • Aufbau eines gestuften, koordinierten Versorgungssystems
  • Förderung von Prävention und Innovativen, auch unter Einbeziehung digitaler Lösungen
  • Unterstützung wegweisender Projekte und interdisziplinärer Zusammenarbeit

Der Arbeitskreis tagt viermal im Jahr. Derzeit erarbeitet er ein Konzeptpapier zur Weiterentwicklung der Versorgung psychisch erkrankter Menschen in Berlin, um mit dem Senat, den Bezirken und den Kostenträgern in den Dialog zu gehen. 

Interesse an einer Mitarbeit? Sprechen Sie uns gern an.

Kontakt: 
Dr. med. Iris Hauth (Vorsitzende Gesundheitsstadt Berlin): hauth[at]gesundheitsstadt-berlin[dot]de
Esther Beuth-Heyer (Leitung Kommunikation und Marketing Gesundheitsstadt Berlin): beuth-heyer[at]gesundheitsstadt-berlin[dot]de


Fachtagung des Arbeitskreises „Psychiatrie, Psychotherapie und Teilhabe“ am 10.10.2025 


In den vergangenen Jahrzehnten hat Berlin ein differenziertes Versorgungssystem für Menschen mit psychischen Erkrankungen aufgebaut: Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie mit Pflichtversorgung für definierte Regionen, die ambulante Behandlung durch niedergelassene Fachärzt:innen sowie psychologische Psychotherapeut:innen, gemeindepsychiatrische Angebote zur Sicherung sozialer Teilhabe, Kontakt- und Beratungsstellen als niedrigschwellige Anlaufstellen sowie der Krisendienst, der rund um die Uhr erreichbar ist.

Gleichzeitig wird jedoch in jedem Versorgungsbereich die steigende Nachfrage bei begrenzten Ressourcen deutlich spürbar. Berlins Versorgungssystem steht unter Druck! Um auch künftig eine bedarfsgerechte Versorgung in Berlin zu gewährleisten, müssen bestehende Hilfen besser vernetzt, regional gebündelt und gesteuert werden.

Der Arbeitskreis Psychiatrie, Psychotherapie und Teilhabe von Gesundheitsstadt Berlin, in dem Vertreter:innen aller Leistungsbereiche zusammenarbeiten, hat begonnen, ein Konzept für eine abgestimmte, gestufte und bedarfsgerechte Versorgung zu entwickeln.

Auf der Fachtagung am 10. Oktober 2025 wurden ersten Überlegungen für ein Konzept diskutiert, mit dem der Arbeitskreis in den Dialog mit Senat, Bezirken und Kostenträgern treten kann, um die Versorgung psychisch erkrankter Menschen in Berlin weiterzuentwickeln.

Terminausblick

3. März 2026, 15:30 Uhr
Arbeitskreis Psychiatrie, Psychotherapie und Teilhabe

2. Juni 2026, 15:30 Uhr
Arbeitskreis Psychiatrie, Psychotherapie und Teilhabe

8. September 2026, 15:30 Uhr
Arbeitskreis Psychiatrie, Psychotherapie und Teilhabe

8. Dezember 2026, 15:30 Uhr
Arbeitskreis Psychiatrie, Psychotherapie und Teilhabe