Arbeitskreis Prävention und Longevity (langes und gesundes Leben)

Länger gesund leben

Wie können wir nicht nur länger, sondern auch gesünder leben? Diese Frage ist angesichts einer alternden Gesellschaft keine theoretische Überlegung, sondern eine drängende Herausforderung für unser Gesundheits- und Sozialsystem. Der Arbeitskreis „Prävention und Longevity" beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen, medizinischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für ein längeres, gesundes Leben.

Im Fokus des Arbeitskreises stehen Themen wie: 

  • Stand der Alternsforschung
  • altersbedingte Erkrankungen
  • personalisierte Medizin
  • digitale Technologien
  • gesunde Lebensführung
  • Rolle der Prävention im Gesundheitssystem

Der Arbeitskreis richtet sich an Expert: innen aus Medizin, Public Health, Wissenschaft, Politik und Versorgung, die gemeinsam neue Impulse setzen wollen. Er lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Wenn Sie sich im Bereich Prävention und Langlebigkeit einbringen möchten – mit Impulsen, Studien oder Praxisbeispielen – freuen wir uns über Ihre Beteiligung und über neue Perspektiven!

Interesse an einer Mitarbeit? Sprechen Sie uns gern an.

Kontakt: 
Dr. Daniel Dettling (Geschäftsführer Gesundheitsstadt Berlin): dettling[at]gesundheitsstadt-berlin[dot]de
Jordana Goldmann (Referentin Projekt- und Prozessmanagement Gesundheitsstadt Berlin): goldmann[at]gesundheitsstadt-berlin[dot]de


Termine

Kongress für Prävention und Langlebigkeit
 

Ein Highlight im Jahr 2025 war der erste Kongress für Prävention und Langlebigkeit “Glory in Prevention – Wie wir länger und gesünder leben“, den die Gesundheitsstadt Berlin initiiert und in Kooperation mit dem Friede Springer - Cardiovascular Prevention Center umgesetzt hat – mit großer Resonanz der Teilnehmenden und vielen wichtigen Impulsen. 

Glory in Prevention: Gemeinsam die Gesundheit der Zukunft gestalten am 10. September 2026

Deutschland steht vor tiefgreifenden gesundheitspolitischen Herausforderungen: eine alternde Bevölkerung, Fachkräftemangel, zunehmende chronische Erkrankungen und wachsende klimabedingte Gesundheitsrisiken setzen das Gesundheitswesen zunehmend unter Druck. 

Trotz hoher Gesundheitsausgaben bleibt der Gesundheitszustand der Bevölkerung hinter den Erwartungen zurück – auch weil das Gesundheitssystem weiterhin stark auf Therapie und medizinische Interventionen ausgerichtet ist.

Der entscheidende Hebel: Prävention und Gesundheitsförderung müssen umfassend gestärkt werden – um Gesundheit zu erhalten, Versorgungsstrukturen zu entlasten und gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit zu sichern. 

Prävention und Public Health als tragende Säulen einer resilienten Gesundheitspolitik

Gesündere Gesellschaften sind widerstandsfähiger gegenüber globalen Krisen – von Pandemien bis zum Klimawandel. Prävention ist keine freiwillige Aufgabe, sie muss in allen Politikbereichen Eingang finden.

Investitionen in Prävention stärken Innovation, schaffen Arbeitsplätze und Wachstum

Public Health und Prävention schützen nicht nur Leben, sie sind auch ein wirtschaftlicher Faktor:

  • In Europa verursachen kardiovaskuläre Erkrankungen eine soziale und wirtschaftliche Belastung von vier bis fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (WifOR Institute, 2024).
  • Würde es gelingen, die Hälfte aller kardiovaskulären Ereignisse zu verhindern, könnte der Wohlstand in Europa um bis zu zwei Prozent steigen (WifOR Institute, 2023).
  • Trotz der höchsten Gesundheitsausgaben liegt die Lebenserwartung in Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt. International belegt Deutschland Platz 29 von 29 im „Nanny State Index Europa“ und ist das liberalste Land in allen vier untersuchten Bereichen: Alkohol, Tabak, Nikotinprodukte sowie Lebensmittel und Softdrinks. Auch der AOK Prävention Index (2025) sieht Deutschland als Schlusslicht in Europa.

Vor diesem Hintergrund setzt der zweite Kongress für Prävention und Langlebigkeit am 10. September 2026 klare Schwerpunkte:

  1. Prävention in Stadt und Land – Gesundheitskompetenz, Lebensräume und Kommunen
  2. Prävention in der Medizin – Prävention in der Versorgung
  3. Prävention in der Arbeitswelt – Betriebliches Gesundheitsmanagement

Für eine erfolgreiche Präventionspolitik zeigen Länder mit einer konsequenten Politik der Prävention von Anfang an:

  • eine höhere Lebenserwartung,
  • mehr gesunde Lebensjahre,
  • weniger soziale Ungleichheit in der Gesundheit
  • und ein höheres Ranking in der globalen Kreditvergabe.

Eine erfolgreiche Präventionspolitik braucht ein parteiübergreifendes Bekenntnis und eine umfassende Ausrichtung entlang der WHO-Empfehlungen. Gesundes Verhalten muss durch unterstützende Umgebungen im Alltag leichter gemacht werden.

Unser Ziel ist eine ganzheitliche Strategie für Prävention und Gesundheitsförderung – und ein Kulturwandel, der Wissenschaft, Politik, Versorgung und Gesellschaft integriert und Prävention als gemeinsame Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft versteht.

Gestalten Sie mit uns den Wandel – beim Kongress für Prävention und Langlebigkeit.

Seien Sie dabei, um Prävention neu zu denken, Gesundheit zu fördern und Zukunft zu sichern.
Diskutieren Sie mit Entscheidungsträger:innen aus Wissenschaft und Praxis und setzen Sie Impulse für eine starke Prävention als Schlüssel zu einem gesünderen, resilienteren Deutschland.

Melden Sie sich jetzt an. 
 

Arbeitskreis Prävention und Longevity: Nächste Termine
 

13. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Arbeitskreis Prävention und Langlebigkeit
Thema: "Culture and Health – Time to Act!" - Auf dem Weg vom EU-Report zur Nationalen Strategie Kultur & Gesundheit in Deutschland
Referent:innen:Thomas Isenberg, Geschäftsführer, Deutsche Schmerzgesellschaft e.V., Insa Schrader, Initiatorin und Vorstandsvorsitzende, Healing Culture Network e. V.
 

18. November 2026, 16:00 Uhr
Arbeitskreis Prävention und Longevity
Thema: Public Health Index – beginnt jetzt die Aufholjagd?
Referent: Oliver Huizinga, Abteilungsleiter Prävention, AOK-Bundesverband
Ansprechpartnerin: Jordana Goldmann