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12. BERLINER WOCHE DER SEELISCHEN GESUNDHEIT

In vielen verschiedenen Orten in Berlin

Ein vollgestopfter Tag, lauter Termine, eine volle U-Bahn, dann noch zum Supermarkt – kommt Ihnen das bekannt vor? Damit sind Sie nicht alleine! Deutschland ist im Dauerstress.

Obwohl die wöchentliche Arbeitszeit sinkt, stiegen die Fehlzeiten aufgrund psychischer Beschwerden wie Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen in den letzten 15 Jahren um fast 90 Prozent. Woran liegt es, dass offenbar immer mehr Menschen Probleme haben, ihren Alltag noch zu bewältigen? Ist es die individuelle Überforderung durch Arbeit, Ausbildung, Familie und Freizeitprogramm? Sind es erschwerte äußere Umstände, wie ein beschleunigtes Arbeitsleben, digitale Dauerpräsenz und die Folgen der Globalisierung? Auch ein übersteigerter Anspruch, permanente Selbstoptimierung und Zukunftsängste sind in allen Altersgruppen weit verbreitet. Zusätzlich hat das hektische Leben in einer Großstadt wie Berlin nachhaltige Auswirkungen auf unsere seelische Balance. Doch warum macht der Stress manche Menschen krank und andere nicht? Welche sinnvollen Strategien gibt es, um den äußeren und inneren Druck besser zu bewältigen? Und wie kann unser Zusammenleben stressfreier gestaltet werden, um seelischen Belastungen vorzubeugen? Wie kann eine „gesunde“ Stadtplanung aussehen und die gesellschaftliche Resilienz politisch gefördert werden? Mit all diesen Fragen möchten wir uns bei der Berliner Woche der Seelischen Gesundheit beschäftigen und Ihnen praktische Hilfen und Anregungen für einen möglichst entspannten Alltag vermitteln.

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen (Workshops, Talkrunden, Filmvorführungen, Vorträgen und etc.) finden Sie unten im Link.

Veranstalter
Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

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Dr. Iris Hauth, Chefärztin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Berlin-Weißensee, berichtet in Ihrem Buch "Keine Angst!" über Ursachen und Behandlung von Depressionen - und wie man sich davor schützen kann.
Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde an der Charité, über die Grenzen der Schulmedizin, den Wildwuchs in der Naturheilkunde und warum sich beide Disziplinen gerade näherkommen.
Noch zu wenige Versicherte nehmen die Darmkrebsvorsorge wahr. Die AOK Nordost geht deshalb neue Wege. Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost und verantwortlich für das Ressort Versorgung, erläutert das Engagement, das soeben mit dem Felix Burda Award ausgezeichnet wurde.