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Ergebnisse Gynäkologische Operationen

Die BQS-Daten zur Gynäkologie finden Sie hier.

Kaum Probleme
Die 28 Berliner Kliniken, die (BQS-geprüfte) gynäkologische Operationen an der Gebärmutter und den Eierstöcken durchführen, stehen im bundesweiten Vergleich sehr gut da. Der Indikator „Organverletzungen bei minimalinvasiven Operationen“ zeigt, dass diese modernen Operationsverfahren mit Endoskopen und Bildschirmen von den Ärzten meistens gut beherrscht werden. Sie haben offensichtlich große Erfahrung, denn die Zahl der unbeabsichtigten Organverletzungen ist außerordentlich niedrig. Auch die Indikatoren zu versehentlichen Organverletzungen bei der Entfernung der Gebärmutter und zu Wundinfektionen nach Operationen am Eierstock belegen, dass die Kliniken in der Regel präzise und sauber arbeiten. Fast alle Kliniken, die Werte gemeldet haben, liegen im Referenzbereich für gute Qualität. Beim Indikator Therapiewahl zur Entfernung der Eierstöcke (ohne Gewebsbefund) können die Berliner Kliniken ebenfalls im bundesweiten Vergleich bestehen, sie zeigen durchweg gute Werte.

Ärzte-Empfehlungen: Die Frauenärzte der Stadt überweisen Patientinnen für gynäkologische Operationen am häufigsten ins Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin-Schöneberg, gefolgt von der Klinik für MIC (Minimalinvasive Chirurgie), den DRK-Kliniken in Westend und dem Virchow-Klinikum der Charité. Die Charité hat für alle drei Kliniken in Steglitz, Mitte und Wedding für unseren Klinikvergleich keine BQS-Daten freigegeben. Nur die Zahl der Eingriffe pro Jahr wurde gemeldet, wobei das Virchow-Klinikum und die Charité in Mitte als gemeinsam verwaltete Kliniken eine Gesamtzahl aller dort behandelten Patientinnen mit gynäkologischen Operationen angaben.