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Ergebnisse Geburtshilfe: Über dem Bundesdurchschnitt

Die BQS-Daten zur Geburtshilfe finden Sie hier. Eine Leseanleitung für die Tabellen erhalten Sie unter diesem Link.

Berlins 21 Geburtskliniken leisteten bei den rund 29.000 Normalgeburten im Jahr 2004 gute Arbeit. In den Indikatoren Dammrisse und Blutübersäuerung lag die große Mehrheit der Häuser innerhalb des Referenzbereiches für gute Qualität. Der Gesamtberliner Durchschnitt bei schweren Dammrissen (0,7 %) liegt weit unter dem Bundesschnitt (1,69 %) und auch dem Durchschnitt der zwölf Hamburger Geburtskliniken (2,2 %). Weniger günstig die Situation bei den beiden Indikatoren, die nur auf eine kleine Gruppe von sehr schwierigen Frühgeborenen vor Vollendung der 34. bzw. 35. Schwangerschaftswoche zutreffen: in Berlin rund 1000 Kinder. Deshalb sind diese Fallzahlen in den meisten Kliniken auch sehr gering, was die statistische Aussagekraft der Daten einschränkt. Insgesamt gibt es keine Klinik, die in allen vier Indikatoren im Referenzbereich liegt. Drei schaffen das bei drei Indikatoren -– zwei weitere haben keine Fälle für den 3. und 4. Indikator behandelt. Da die Charité ihre BQS-Daten nicht für eine Veröffentlichung freigab, können wir dazu keine Aussagen treffen.

Ärzte-Empfehlungen: Berlins Gynäkologen empfehlen das DRK-Klinikum Westend bei den Normalgeburten am häufigsten, gefolgt vom Vivantes-Auguste-Viktoria-Klinikum und dem Vivantes-Klinikum Neukölln. Bei Risikogeburten nannten die Ärzte am häufigsten die speziell ausgestatteten Perinatalzentren der Charité (Virchow-Klinikum und Mitte) sowie des Vivantes-Klinikums Neukölln.