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Ergebnisse Brustkrebschirurgie

Die Tabellendaten zur Brustkrebschirurgie finden Sie hier.

Erfolgreiche Eingriffe
Die 22 Berliner Kliniken, die Brustkrebs-Eingriffe durchführen, haben im Jahr 2004 gute Arbeit geleistet. Wenn zum Beispiel Wiederholungs-Eingriffe wegen Komplikationen nötig wurden, lag deren Anteil überwiegend im Referenzbereich für gute Qualität. Bei allen Kliniken, die Werte gemeldet haben, liegt dieser Indikator unter dem Bundesdurchschnitt von 2,71 Prozent. Die Hormonrezeptoranalyse zur Auswahl der besten Therapie wird in den Berliner Kliniken sehr häufig angewandt, bis auf wenige Ausnahmen liegen alle über dem Bundesdurchschnitt. An den Kommentaren zum Indikator, Entfernung einer Mindestanzahl von Achsel-Lymphknoten kann man erkennen, dass viele Berliner Kliniken dazu übergegangen sind, das neue Wächter-Lymphknotenverfahren zu nutzen, um die Patientinnen zu schonen. Die DRK-Kliniken Köpenick und das Helios Klinikum in Berlin-Buch hatten den höchsten Anteil von Risikopatientinnen.

Ärzte-Empfehlungen: Berlins Frauenärzte überweisen ihre Patientinnen für Brustkrebs-Operationen hauptsächlich in die zehn ausgewiesenen Brustzentren der Stadt, allen voran ins St. Gertrauden Krankenhaus, in das Vivantes Klinikum Am Urban und in die Charité, die aber im Rahmen unseres Klinikvergleichs keine BQS-Daten freigab. Für die Einzel-Indikation Brustkrebs-Chirurgie gaben auch die Klinik für MIC und das Krankenhaus Waldfriede ihre BQS-Daten nicht frei.