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Das sind die guten Vorsätze für 2017

Was haben sich die Deutschen diesmal fürs neue Jahr vorgenommen? Nach einer Umfrage der DAK steht „weniger Stress“ nach wie vor auf Platz eins der guten Vorsätze.
Die Top-Ten der guten Vorsätze für 2017 sagen viel über den Lebensstil der Deutschen aus

Die Top-Ten der guten Vorsätze für 2017 sagen viel über den Lebensstil der Deutschen aus

Stress vermeiden und abbauen – das haben sich 67 Prozent Deutschen für 2017 vorgenommen. Damit steht der Stressabbau nach wie vor auf Platz eins der guten Vorsätze. Insbesondere für die Generation der 30- bis 59-Jährigen ist dieser Wunsch zentral. Fast zwei Drittel von ihnen wollen sich 2017 mehr entspannen. Auf Platz zwei folgt „mehr Zeit für Familie und Freunde, wobei dieser Wunsch von mehr Männern als von Frauen angegeben wird (63% versus 57 %). Interessanterweise wünscht sich jedoch auch eine nicht unerhebliche Zahl, mehr Zeit für sich selbst zu haben: Mit 52 Prozent steht dieser gute Vorsatz auf Platz 4.

Viele gute Vorsätze betreffen die Gesundheit

Ermittelt hat die guten Vorsätze 2017 das Forsa-Institut im Auftrag der DAK Gesundheit. 3.468 Erwachsene nahmen an der bundesweiten, repräsentativen Bevölkerungsumfrage teil. Danach steht der Klassiker der guten Vorsätze, mehr Sport zu machen, an dritter Stelle, gefolgt von einer gesünderen Ernährung. So wollen sich 57 Prozent der Befragten im kommenden Jahr mehr bewegen und 50 Prozent besser essen. Jeder dritte möchte zudem Abnehmen.

Auch andere Klassiker wie weniger Alkohol trinken und mit dem Rauchen aufhören sind wieder dabei: Zwölf Prozent haben sich vorgenommen, ihren Alkoholkonsum einzuschränken und neun Prozent wollen den Glimmstengel aus ihrem Leben verbannen.

Mehr Menschen wollen „Abschalten“ und offline gehen

Angestiegen ist die Zahl jener, die ihren Medienkonsum einschränken wollen. Wollten 2014 noch 15 Prozent seltener online gehen oder Zeit am Computer verbringen, sind es in diesem Jahr schon 20 Prozent. Bei den Digital Natives zwischen 14 bis 29 Jahren wird dieser Trend besonders deutlich: 38 Prozent planen, ihren Medienkonsum 2017 einzuschränken – vor zwei Jahren waren es noch 29 Prozent. In der Gruppe der über 60-Jährigen haben sich das immerhin zehn Prozent für 2017 vorgenommen. Hella Thomas, Präventionsexpertin der DAK-Gesundheit, findet das sinnvoll: „Wer Smartphone und Computer öfter mal ausschaltet, bleibt entspannt und fördert seine Konzentrationsfähigkeit.“

Gute Vorsätze werden immer länger durchgehalten

Bekanntlich sind gute Vorsätze aber schwierig durchzuhalten. Doch darin haben sich die Deutschen offenbar verbessert. Laut DAK-Umfrage hat es 2016 mehr als jeder zweite Deutsche geschafft, seine guten Vorsätze für das neue Jahr vier Monate und länger durchzuhalten (56 Prozent). „Das ist der beste Wert seit Beginn der Befragungen zu den guten Vorsätzen im Jahr 2011“, sagt Hella Thomas. Vor allem Menschen im Norden und in den ostdeutschen Bundesländern hielten ihre Vorsätze lange durch, am kürzesten die in Nordrhein-Westfalen.

Gute Vorsätze für 2017

Platz 1: Stress vermeiden oder abbauen (62 Prozent)
Platz 2: Mehr Zeit für Familie/Freunde (60 Prozent)
Platz 3: Mehr bewegen/Sport (57 Prozent)
Platz 4: Mehr Zeit für sich selbst (52 Prozent)
Platz 5: Gesünder ernähren (50 Prozent)
Platz 6: Abnehmen (33 Prozent)
Platz 7: Sparsamer sein (31 Prozent)
Platz 8: Weniger Handy, Computer, Internet (20 Prozent)
Platz 9: Weniger fernsehen (19 Prozent)
Platz 10: Weniger Alkohol (12 Prozent)
Platz 11: Rauchen aufgeben (9 Prozent)

Autor: ham
Hauptkategorien: Berlin , Prävention und Reha
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