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Burnout ernst nehmen

Dienstag, 27. März 2012 – Autor:

Symptome ernst nehmen

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPNN) weist in einem Positionspapier darauf hin, dass es für Burnout selbst ohne eine gleichzeitig bestehende Erkrankung keine nachweislich wirksame Therapie gebe. Gerade deshalb sei es wichtig, die Symptome zwar ernst zu nehmen, den Begriff Burnout aber vorsichtig zu verwenden und genau zu untersuchen, ob sich hinter dem Zustand eine andere Erkrankung verbirgt.

Das Problem ist also weniger, dass Burnout zu oft diagnostiziert wird, sondern mehr, dass unter Umständen eine zugrunde liegende Krankheit nicht erkannt wird. Wer bei sich einen anhaltenden Zustand der Erschöpfung bemerkt und das Gefühl hat, immer mehr zu arbeiten und dabei immer weniger zu leisten, sollte daher unbedingt einen Arzt, am besten einen Psychiater aufsuchen. Auf keinen Fall sollte man versuchen, mit noch mehr Arbeit gegenzusteuern, denn so gerät man nur tiefer in die Burnout-Falle hinein.

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